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ich bin nicht...
friedlich
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was ist, wenn Dich jemand kennenlernen will:
Hallo!
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die Guten:
... fangen jetzt erst richtig an!
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die Bösen:
Der Umgang mit Zwergen krümmt das Rückgrat.
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ich frage mich gerade...
ob Gut-Menschen langweilig sind.
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ich warte darauf, dass...
SUV-Fahrer Öko-Prekariat werden
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was man noch erfinden müsste:
ressourcenschonendes Beaming






16.04.2008 - 12:56
hjfriedrich
Hallo, Anne,
Bio kann nicht billig sein, den der Aufwand ist um ein vielfaches höher als bei konventioneller Ware. Dazu kommt, dass der Ertrag, die Ernte deutlich niedriger liegt, weil vieles eben kaputt geht. Tatsächlich aber ist Bio ein Mogelpackung. Bei einem Versuch wurden den Probanden zwei verschiedene Möhren zum Verkosten vorgelegt: Bio und konventionell. Es war allerdings nicht ersichtlich, welche die Bio-Möhre war. Die etwa 50 Probanden waren zu über 80% der Meinung, dass die Möhre vom Teller A die wohlschmeckendere war und wie sich dann herausstellte, war es die konventionell angebaute Möhre. Erklärung: Die Möhre bekommt ihren Geschmack durch die Sortenwahl, die Bodenart, in der sie wächst und die richtige Ernährung. Und schließlich kann die Möhre auch nur gut schmecken, wenn sie gesund geerntet wurde. Damit die Möhre gesund bleibt während ihrer Wachstumsphase, muss sie vor Krankheiten und Schädlingen geschützt werden. Dies geschieht durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Sie würden ja auch kein krankes Tier essen.
Die Dosierung bei den Pflanzenschutzmitteln wird so ausgelegt, dass bei Erreichung der gesetzlich erlaubten Rückstandshöchstmenge immer noch ein Puffer von Faktor 100 dafür sorgt, dass der Mensch beim Verzehr der Möhre nicht geschädigt wird.
Zum Vergleich: Sie fahren in eine Kurve, bei der ein Schild steht, dass Sie 80 km/h fahren dürfen, um nicht aus der Kurve zu fliegen. Sie wollen aber auf Nummer sicher gehen und fahren durch die Kurve mit Tempo 0,8 km/h.
Konventionell angebautes Gemüse und Obst ist in Deutschland absolut sicher und gesund. Kein Landwirt kann es sich heute leisten, Pflanzenschutzmittel aus Spaß auf die Felder zu bringen, dafür ist es eindeutig zu teuer. Die Lebenmittelketten und auch immer wieder verschiedene Institute und Vereine (Greenpeace) kontrollieren ständig auf Rückstände. Das alles kostet riesig viel Geld und trotzdem erwarten wir, dass Gemüse und Obst immer billig angeboten wird. Von was soll der Landwirt denn noch existieren, wenn seine Ware für ein paar Cent verramscht wird?
Wenn Sie kein friedlicher Mensch sind, denken Sie hoffentlich auch darüber nach.
Und noch was: Gut-Menschen sind nicht langweilig, sie machen die Welt erst lebenswert.
Friedliche Grüße von einem Nordlicht aus der Pfalz
Hans-Jörg Friedrich
hj.friedrich@pfalzmarkt.de