-
ich bin...
eine starke und gleichzeitig äusserst labile,sensible persönlichkeit
-
ich würde sterben für...
den tod,denn da hätt ich keine wahl
-
verbotener Satz:
jeder satz,der nicht ehrlich gemeint ist,sollte verboten werden und einem im hals stecken bleiben
-
was ist, wenn Dich jemand kennenlernen will:
dann hat jemand wohl das interesse,mich kennenzulernen
-
die Guten:
meine mieze und ich und noch n paar leute,die ich so kenne
-
die Bösen:
meine mieze und ich und noch n paar leute,die ich so kenne
-
ich frage mich gerade...
...ob das hier irgendjemand liest..
-
ein Tag ist perfekt, wenn...
ich lachen kann mit dem menschen,den ich liebe
-
ich warte darauf, dass...
alle männer wie frauen empfinden und denken könnten
-
was man noch erfinden müsste:
eine impfung gegen kriegslust,habgier,neid und krankheit
-
wenn ich Geld hätte, würde ich...
noch mehr rotwein,zigaretten,klamotten,schokolade und nudeln kaufen
-
meine Interessen:
das geschriebene wort,bühne und schauspiel,menschen und tiere,reden,lernen,verändern,gegen den strom schwimmen,zu seiner meinung stehen,rhytmus,musik,natur spüren und sehen
-
ich hasse:
es,wenn mir jemand ins wort fällt
-
UNEHRLICHKEIT
es,wenn mir jemand nicht antwortet und schweigt
17.03.2009 - 14:19
freethinker
Und schön, ganz gleich im Rahmen welcher Dauer (gibt es doch nichts Relativeres als Zeit), ein Erdzucken aus deiner Richtung, ein Nachterschauern aus deiner Ecke des Kompasses entgegennehmen zu dürfen.
Ich sah ihn noch immer nicht, aber bald werde wohl auch ich mich der intensiven Präsenz seines Ablebens widmen...
In diesen Tagen trage ich mein Herz unbeschattet und in seiner ganzen neugeborenen Ungebundenheit durch die Lande, wieder allein und frei und eben dieses doch nicht. Ich trage es durch Erinnerungen hindurch, nicht frei von Sehnsucht, vielleicht nach etwas oder ihr, nach einem unbestimmten Gefühl, das es so nicht mehr geben wird. Noch immer voller Lebensliebe ließ mich dieser Zustand kopfüber in das Herzblutprojekt stürzen, die erste EP, das erste richtige Mal im Studio - im Juni wird dieses Kleinwerk veröffentlicht.
Davon abgesehen beginnt im April mein Praxissemester in München, zurück im Herzen der Geburtsstadt, doch nicht am Anfang.
Huch, das waren mindestens dreieinhalb Sätze, verzeih.
Lass auch du mir solche zuflattern, vielleicht auch vier, vielleicht viereinhalb, ganz wie du willst, wann immer du Zeit findest.
*
04.01.2009 - 04:03
freethinker
| Beim Durschlüpfen der Nacht ein Zucken in deine Richtung. |
28.12.2008 - 01:33
emmy44
ja, ich wünsche dir eine gute nacht..
werd auch versuchen jetzt schlaf zu finden, denn morgen früh um sieben steht einer auf der matte, der denkt, er könne die welt einreissen..
bitte gern, lass uns in kontakt bleiben, so lässt sich maches leichter verarbeiten..
wenn man weiss, der gegenüber versteht..
gutnacht..
wink*
28.12.2008 - 01:18
emmy44
ja, ich hab frei..
war noch nicht so richtig müde, wie das eben so ist, wenn man aus der nacht kommt..
der text, ja mein vater hatte krebs..
nach dem ganzen drum und dran mit op und kur uns so, du kennst das ja, gilt er erstmal als geheilt..
so langsam kehren auch die lebensgeister wieder zurück und er beginnt wieder sein leben zu leben..
aber man ist doch hilflos, wenn man plötzlich daneben steht und nix anderes tun kann, als bei allen anderen, die einem nicht so nahe stehen..
es ist wohl jedes mal furchtbar, diese diagnose zu hören..
wo arbeitest du denn?






29.03.2010 - 09:30
freethinker
Madame, ein jahrebeiseiteschiebendes Echo schwappt in meinen Zeilengarten. Hallo.
Ich glaube nicht, dass wir Fremdgefühl je verdienen, die Zeit ist jederzeit so überreif und pflückbar, so momentreich und sekundenarm, sie durchfährt uns wie ein Zug einen Tunnel, kaum fuhr sie hinein, hat sie sich schon wieder verwandelt, kaum hat man sie gedacht, muss man bereits um die Zukunftsaussicht dieses Gedankens in unserer so frühlingshaften Erinnerungslandschaft bangen. Time takes too much time.
Du warst glücklich, flatternd und fallend, umringt von Dingen die Handgriffen forderten, im Uhrwerk alles sich Ereignenden ein Grashalm der unentwegt wachsen muss. Mir erging es nicht anders, ich lebte ein wildbuntes vergangenes Jahr, ein lautes, schattensprengendes, dem vorangegangenen Winter entgegen, kehrt zurück in den Sonnenwinkel, voll des Lächelns und Lachens.
Ich habe dich nicht vergessen, auf dem Asphalt der Flüchtigkeit bleibt manches. Und wird bleiben.
Die Freude ist groß, dass du mir geschrieben hast.
*
Bis bald.