Liebesbriefe statt Emails?
Wann habe ich das letzte Mal einen Liebesbrief geschrieben? Auch für eine Versöhnung hat ein Liebesgedicht seine Vorzüge, nicht nur beim Empfänger, auch das Schreiben schafft (Schaffens-)Lust. Man kann in ihm seine tiefsten Gedanken und Gefühle für die liebe Frau (Ist sie es, nicht mehr die Geliebte?) oder Freundin/Freund ausdrücken, auf eine sehr schöne und romantische und persönliche Art dem anderen sagen, dass man ihn liebt. Was sonst. (Kauf ihr/ihm was, ist ja Weihnachten, braucht nicht zu teuer zu sein, ist ja Finanzkrise) (oder der Gutschein für's Fitness-Center, klar, auch so kann man seine Geliebte oder den Geliebten beleidigen, nicht unbedingt gewollt, trifft aber trotzdem) Wem selbst nichts Schönes einfällt und wer Anregungen sucht, der kann solch ein Gedicht im Internet suchen. Wenn da nicht die Google-Suchfunktion mit den Anführungszeichen wäre, die den Kopierer schnell entlarvt. Was machen, wenn man es (die Gefühle) selber nicht so ausdrücken kann. In einem Liebesgedicht kann man von seinen Gefühlen und Wünschen schreiben (wovon, verdammt, sonst?) und den Eigenschaften, die man an seinem Partner schätzt, die letzten Höhepunkte (ja, ja, egal welche, Hauptsache ehrlich) hervorheben. Nee, ist ja Weihnachten, da gibt's ja den Gang über den Weihnachtsmarkt, gemeinsam Fernsehgucken .... träum weiter... War ja auch nur ein Versuch, dass du mal wieder den Füller in die Hand nimmst, das angenehme leichte Kratzen auf dem Papier, und schöne Zeilen. Nee, Lass man. Liebesbriefe. Was soll das noch. (Kannst ja auch mit ihr/ihm chatten, oder?) Hast so oder so kein Briefpapier mehr in der Schublade, und wenn du etwas geschrieben hast, wo würdest du die briefmarke herbekommen? Lass einfach, geht auch so.
Gruß
Chrissy








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18.12.2008 - 00:25 Uhr
helenebe