Kultur und Kommerz
Artikel: "Wenn Kultur vom Kommerz lernen muß"Rheinische Post 1/ 2 Dezember 2012
Kulturschaffende bitten um Ruhe.
Das habe ich so verstanden, als ich zwischen den Zeilen gelesen habe und mich gefragt habe, was eigentlich Kunst und Kommerz gemeinsam haben.
Der Betrieb hat sich mächtig hingelegt und zwar zur Belustigung manch einer, der sowieso sich einfach nur noch bestättigt fühlt.
Wenn man das Götzentum anprangert, verläuft das Leben genau in diese Bahnen.
Mann hat sich in die Wirtschaft hineingefummelt und das mochte die Kunst nicht, der Wirtschaft ist das egal.
Es gibt jetzt eine große Unmut in der Theater-, Musik- und Museumszene.
Es heißt:
" Das mann fällt nicht mehr vom Himmel, wir müßen schauen wie wir das Geld sinvoller anlegen."
Zitat: OB Dirk Elbers
Ich frage mich warum das Rathaus so viel Ahnung hat von Kunst und vom Kulturbetrieb?
Und zwar in zwei Sätzen, einem Abschnitt im Zusammenhang mit Wirstchaft, Manna und Effizienz.
Jetzt schleißt sich der Kreis:
die Zusammenkunft des Kuratoriums hatte das Thema Geld zu besprechen.
Das Thema geld ist aber leider gar nicht mehr so schwer durch die Entwicklungen der letzen Jahre zu verstehen:
da haben ein paar Menschen großartig willentlich geschlammt und zwar so, dass erstens viele Menschen krank geworden sind, ihren Beruf nicht ausüben konnten, nichts zu essen hatten, soziale Unruhen entstanden sind....
das ganze soziale Desaster geht irgendwie nicht auf aller Kosten, auf die Szene, sondern auf die Paar, die entschieden hatten und nicht abegeben wollten von Ihrer Entscheidungskraft oder von der Teilhabe an der Zukunftsvision.
"Zur Kasse bitte!"
Aber ich behalte es für mich und die anderen auch.
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