14.02.2012 - 08:31 Uhr

0 0

Der Exzorzismus des J. Mountain

Text: guyde

Als Angst und Schmerzen mein Herz öffneten für die Strahlen der dunklen Sonne am kupfernen Himmel, seitdem ich Johnnys Wahnsinns Zeuge wurde trage ich das Vermächtnis seines Lächelns auf den Schultern. We were closer as can be. So oft träumt Johnny von meinem Tode und er bellt mich an, er schreit: „Hund, du dreckiger Hund! Wo ist deine Dornenkrone?“ Eines Tages wird er mich einreiben in Öl, denn mein Martyrium soll ein Werk der Sterne sein und seinen süßen Namen vertilgen, den ich so oft schrie um nie wieder einsam nach Leben betteln zu müssen, wenn Du schläfst in all der Bitterkeit dieser Welt, die Dein Herz nicht vergisst.

Sorgen und Unglück streben nach Fegefeuer und mir ist so kalt ohne Dir.

J. hätte tausend Namen tragen können, doch mein Ruf ward mir gegeben von Sonne und Mond und der Welt, die sie leiten. Wie oft fühlte ich mich nur als die Maschine dieses Geistes, dieser weltlichen Konsequenz, geboren aus den Schatten und Flammen von Vater und Mutter.

„Ich liebe dich. Wem hast du jemals getraut als dir selbst?“

Eben das ist sein Lächeln, boshaft und schön. Bösartig ist es, denn ich widersetze mich dem Leben der Bäume und Vögel, dem Gesang des Windes und dem Tanz des Wassers. Nein, ich lebe im Licht der Sterne, wenn ich seine Hand nehme und mich dem Traum von Göttlichkeit hingebe.

Und Du siehst durch meine Brust in Seine Augen.

Und Du rührst sie zu Tränen mit Deiner Schönheit.



Neue Texte zum Label 'JMountain':
Textoptionen
Mehr Texte von
guyde
Mehr Texte zum Label
JMountain
Abonniere Kommentare oder Texte von guyde
Text Freunden empfehlen Text drucken Text melden
0 Kommentare

speichern
Mehr lesen:

Jetzt-Mitglied

guyde unbekannt

guyde

ist jetzt-User
19 Jahre und dabei seit: 22.03.2009