21.05.2012 - 02:37 Uhr

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Casey und Michelle in Montreal - My personal Striptease-Socialization

Text: glassonion

Es war 1998. Ich hatte gerade mein 3. Semester hinter mir, das ich weniger im Hörsaal als auf der Massageliege verbracht hatte, weil ich unter starken Rückenschmerzen litt. Ich fuhr mit zwei Freunden für 4 Wochen nach Kanada, wo wir eine Rundreise machten, Toronto, bei Niagara in die USA, danach wieder nach Kanada, Kingston, London, Waterloo/Kitchener, Algonquin Park, Montreal und zurück nach Toronto.

In Montreal schlenderten wir durch die Straßen, ich kaufte jede Menge CD-Raritäten und irgendwann kamen wir durch die Straße mit den Table-Dance-Läden, und H., von dem wir wussten, dass er gelegentlich in unserer Heimatstadt in solche Schuppen ging, wie er sie nannte, sagte: „Das machen wir heute.“ Wir hatten nicht dagegen, und H., der uns imponieren wollte mit seinem Wissen und seiner Kenntnis in diesem Bereich, suchte eine Weile, ehe er zufrieden war. Der Laden war klein, sah von außen düsterer aus als er eigentlich war und wenig später standen wir vor dem Türsteher. H. hatte uns mit dem gemurmelten Satz, lasst mich das machen, beiseite geschoben.

Der Türsteher sagte: „7.50 $ each.“

H. reichte 30 Dollar hin und sagte: „Keep the rest. – For good seats.”

Der Türsteher gab das Wechselgeld raus und erwiderte etwas gelangweilt: „All seats are good.“

Man muss dazu sagen, dass H. unter einer Augenkrankheit litt, die nicht durch Operationen oder Brille zu korrigieren war, und die seine Sehschärfe erheblich einschränkte, so dass sein Wunsch nach guten Plätzen durchaus zu verstehen war.

In dem Laden liefen eine Reihe junger Frauen herum, schätzungsweise zwischen 18 und 30 Jahren, leicht bekleidet, alle ausnehmend hübsch und wenn sie an der Reihe waren, fanden sie sich auf der Bühne ein, um zu tanzen und sich dabei auszuziehen.

Wir ließen uns an einem Tisch nieder, der etwa fünf Meter von der Bühne entfernt war und bestellten ein Bier. Für H. machte wohl allenfalls der farbliche Kontrast einen Unterschied, also dass die Tänzerinnen hautfarben waren, ansonsten hätten sie auch bekleidet sein können, so dass er irgendwann darum bat, dass wir uns näher an die Bühne setzten. Also nahmen wir unsere Stühle, stellen unsere Bierflaschen am Bühnenrand ab und setzten uns unmittelbar davor.

Bei einem der nächsten Tänze, warf die Tänzerin bei einer besonders gewagten Aktion P.s Bierflasche um, die sie auf seinen Schoß ergoss, so dass er den Rest des Abends mit nassem Schritt verbrachte. Die Tänzerin wirkte davon unbeeindruckt, setzte sehr professionell ihren Tanz fort und verschwand danach hinter der Bühne. Ein paar Minuten später, sie hatte inzwischen wieder Unterwäsche und ein wehendes, leichtes Jäckchen angezogen, kam sie mit einer Bierflasche zu uns, die sie P. entschuldigend überreichte und setzte sich zu uns. Sie hieß Casey, zumindest an diesem Ort und erkundigte sich, woher wir kämen, was wir so machten und was wir von Kanada gesehen hätten. Nach etwa zwanzig Minuten sagte sie, sie müsse wieder auf die Bühne für einen besonderen Tanz. Dabei verdrehte sie die Augen und sagte, es handele sich um eine Bachelor-Party. Ich wusste damals nicht, dass Bachelor Junggeselle heißt und dachte, es hätte irgendwas mit der Uni zu tun. Hut ab, dachte ich, die Casey hat´s wirklich drauf.

Als der besondere Tanz begann, kamen vier Tänzerinnen auf die Bühne, die mit aufreizenden Gesten einen jungen Mann von dem grölenden Tisch schräg hinter uns zu sich auf die Tanzfläche holten. Der Typ, der Josh hieß, zumindest hier, bewegte sich mit schwingenden Bewegungen seines Unterleibs auf die Bühne und tanzte mit den sich an ihn schmiegenden Frauen mit, die sich langsam um ihn herum auszogen. Dann begannen sie, auch ihn auszuziehen. Lässig ließ er sich bis auf die Unterhose entblößen und wurde dann auf ein kleines Tischchen auf der Bühne gestellt. Dort wiegte er sich im Rhythmus der Musik und die Tänzerinnen begannen, an seiner Boxer Shorts zu nesteln. Als er begriff, dass sie diese auch noch ausziehen wollten, ergriff ihn eine seltsame Scham, und er verteidigte sich, indem er krampfhaft an seiner Hose festhielt. Seine Bewegungen waren nunmehr nicht mehr rhythmisch und sein Gesicht drückte eine gewisse Panik aus. Tatsächlich gelang es Casey und den anderen seine Unterbuxe bis etwa auf Kniehöhe herabzuziehen, so dass sein zu diesem Zeitpunkt arg geschrumpfter Lachs sichtbar wurde. Bei dem Versuch, wieder Herr über seine Hose zu werden, stolperte Josh und fiel von dem Tisch herab, mit dem Knie genau auf die Kante des Stuhls, auf dem er zuvor gesessen hatte, während sich eine der Tänzerinnen aufreizend über seinem Schoß bewegt hatte. Das Knie schwoll, wir konnten es von unseren Plätzen aus gut sehen, in Sekundenschnelle stark an und er verschwand humpelnd bei seinen Kumpels, die wenige Minuten später, gedrückter Stimmung das Lokal verließen. In der Zwischenzeit wurde das Programm fortgesetzt. Jetzt tanzte ein Mädchen, Michelle, zu Horny. Es war zumindest für mich der Höhepunkt des Abends. Sie war atemberaubend schön, ihre Bewegungen waren höchst ästhetisch und erregend. Noch heute, wenn ich das Lied höre, habe ich diesen Anblick vor mir.

Als sie zwei Tänze später wieder vor der Bühne erschien, bat ich sie um einen Private Dance, der für zehn Dollar zu haben war. Ganz so privat war der Tanz nicht, da in dem Nebenraum zahlreiche Private Dances stattfanden. Leider kam bei diesem Private Dance nicht annähernd das rüber, was ich an ihrem vorangegangenen Tanz so gemocht hatte. Natürlich, sie zeigte alles, aber das war es nicht. Sie war als echte Quebecerin französischsprachig und ihr Englisch war wirklich nicht gut. Unterhaltung war also kaum möglich und außerdem war sie im persönlichen Kontakt befangen und ich würde fast sagen schamhaft. Ich fragte mich, was wohl in ihr auf der Bühne passierte, das sie so tanzen ließ, irgendwie musste sie die Anonymität oder die Distanz der Bühne dazu befähigen. Sie war dann auch etwas enttäuscht, dass ich beim nächsten Lied ihr den Zehner gab und nicht weiter von ihr unterhalten werden wollte, währen P. wenige Meter entfernt, mit Casey redete und lachte und dabei ihren schönen Körper betrachtete. Ich glaube, er blieb ungefähr zehn Lieder lang und schröpfte damit arg seine Reisekasse.

Nach dieser Enttäuschung ging ich aufs Klo und als ich am Pissoir stand, stellte ich fest, dass die Wand dahinter mit zahllosen Spermaflecken unterschiedlichen Alters übersät war. Einige liefen noch herab, während andere schon eine Patina der Trocknung angesetzt hatten. Als ich zurückkam, trank ich mit H. noch ein Bier an der Bühne, P. kehrte irgendwann zurück, und als ich fragte, worüber er mit Casey geredet habe, sagte er nur, dies und das und hüllte sich eher in Schweigen. Am nächsten Morgen schlug er vor, dass wir heute mal den Tag getrennt verbringen sollten. H. und ich saßen ab mittags in einer Bar und betranken uns und als P. am Abend wieder zu uns stieß, war er außerordentlich glücklich. Leider hat er uns nie erzählt, was er an diesem Tag getan hat.

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4 Kommentare

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john_doa
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Mag ich Mag ich nicht

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21.05.2012 - 06:29 Uhr
john_doa

Was für eine angenheme Morgenüberraschung. - Also Überraschung am Morgen.

golden_platitudes
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Mag ich Mag ich nicht

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21.05.2012 - 07:43 Uhr
golden_platitudes

na, auf die vorstellung der wichswand hätte ich jetzt auch gut und gerne verzichten können.

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Mag ich Mag ich nicht

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21.05.2012 - 08:07 Uhr
golden_platitudes

aber gut: . .

frauP
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Mag ich Mag ich nicht

2

21.05.2012 - 17:31 Uhr
frauP

golden_platitudes sagte:
na, auf die vorstellung der wichswand hätte ich jetzt auch gut und gerne verzichten können.

ich finde, das gehört aus authentizitätsgründen dazu.


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