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Gästebuch
Dieses Gästebuch enthält 3550 Einträge.
soeren_preibusch
29.03.2009 | 17:26
na, Wochenendarbeiter?
Aporia
24.03.2009 | 11:47
Na gut, dann bin ich mal gespannt... :-)
Aporia
24.03.2009 | 11:25
Übrigens, Dirk (wo ich gerade deinen Artikel lese), ihr wolltet euch eigentlich nochmal zum Kommentarbewertungssystem äußern -- kommt da noch was? Dass das nur selten so angewandt wird, wie gedacht, ist ja wohl mehr als offensichtlich.
johannes-graupner
16.03.2009 | 17:02
lieber dirk, falls du eifriger sammler digitaler notizen zur journalistischen zukunft folgendes noch nicht gelesen hast - ein kleiner link, bei zeit+interesse: http://www.shirky.com/weblog/2009/03/new... beste grüße! j.
WarumEigentlichAnonym
15.03.2009 | 19:20
Schade, dass alle, die über die Medien etwas bewegen könnten (z.B. Presseclub-Teilnehmer) so gerne (weil so publikumswirksam - oder nennt man das populistisch) an der Oberfläche herumdoktern: Waffen und gewaltverherrlichende Computerspiele verbieten - ach wie selbstverständlich ist das und der Beifall der großen Masse ist einem sicher. Danach kommen vielleicht die Baseballschläger, dann die Messer, dann die Feuerzeuge, dann die Hand, die im Verdacht steht, das Feuerzeug zu missbrauchen, das Ganze muss organisiert und kontrolliert werden ... - wann hört die "intelligente Medienlandschaft" endlich auf, beifalls. und quotenorientiert Symptome zu bekämpfen und damit ungeheure gesellschaftliche Energien zu vergeuden ... Ebenso einfach und beifallsträchtig ist es, "Schuldige" anzuprangern: sie sind auch schnell (wiederum unter Publikums-Beifall) zu finden: die Eltern (wie zieht man über den bedauernswerten Vater von Tim K. her - gleichzeitig bejubelt man die Gold-Biathleten, die im Training ein zig-faches der aufgefundenen Munition verballern), die Lehrer sollten sich mehr kümmern, die Mitschüler besser aufpassen, die Schule mehr Eingangskontrollen durchführen, der Innenminister ... Dass wir in einem hochvernetzten System leben, in dem überforderten Eltern, überforderten Lehrern und überforderten Jugendlichen (und Kindern!) in kafkaesker anonymer Zwanghaftigkeit aus allen Richtungen immer mehr übermenschliche Leistung abverlangt wird, wird einfach so hingenommen: Begriffsketten wie Zeitdruck, Leistungsdruck, Pisa, Bologna, Regelstudienzeit, Angst um Arbeitsplatz, Hartz 4, sozialer Druck, Rentenrisiko, Pflegerisiko ... Angst, Angst, Angst ..., Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Hass ... Rache ) - so etwas ist einer schnellen Lösung ja nicht zugänglich (Vester und Dörner lassen grüßen). Dass Schulklassen heute immer noch nahezu die gleiche Lehrer/Schüler-Relationen aufweisen wie 1960, wird schweigend hingenommen (in der ach so hoch gelobten finnischen Gesamtschule betreuen übrigens 3 (!) Lehrkräfte 14 (!) Schüler - aber das bringt ja wohl auch nichts, denn auch die Finnen hatten ihren Amoklauf - also fordern wir: verbietet Waffen und Computerspiele - das wirkt (beim Fernsehzuschauer) besser und wir finden täglich neue Symptome, um uns quotenträchtig aufzuregen. Es ist nicht nur schade - es ist zum Kotzen!
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