Ich schütte die letzten Reste der Reise aus den Taschen; Sand, Gräser und Essenskrümel. Es ist mittlerweile fast April; das wollte ich nicht. Noch nicht.
Vorhin habe ich geduscht, den Film des Südens von meiner Haut abgezogen. Jetzt schmeckt die Luft wieder normal, nicht länger außergewöhnlich.
Während meiner Abwesenheit hat sich überall Staub niedergelassen und wirbelt jetzt bei jeder Bewegung auf. In ein paar Tagen werden sich auch meine Augen wieder an die Lichtverhältnisse hier gewöhnt haben. Bis dahin kann ich nur abwarten. Und ich bin gut im Abwarten.
Es ist die Zeit der Fragen zurückgekehrt. Das merke ich daran, daß ich alle Sätze in Frageform denke, mir kommen die traurigsten Fragen in den Sinn.
Die letzten Zweifel sind verdrängt, doch das Gefühl des Zweifelns werde ich nicht los.
Wahrscheinlich müßte ich nur hinaus in den Regen und dort warten bis es wieder aufhört.
Was ich aber in Wirklichkeit tun muß, weiß ich; die Aufgabe lösen, die ich mir selbst gestellt habe, so viel Kraft sie auch verschlingen mag, wie nahe sie mich an den Rand der Verzweiflung treibt; sie ist die Grundlage meines Traums, egal wer mich auf dem Weg dorthin verletzt.
Wahrscheinlich regnet es überhaupt nicht.