Wolfgang Herrndorf: "In Plüschgewittern"
Zitat:"Wenn man Marit das erste mal trifft, könnte man denken, dass sie eigentlich ganz normal dämlich ist, wie Studenten eben. Aber das ist sie nicht. Marit ist unglaublich beschränkt und das offenbart sich am deutlichsten in ihrer Weltoffenheit, in ihrer absurden Toleranz. Man kann in einem Gespräch mit ihr nicht mal das Wort Marihuana erwähnen, ohne dass sie sofort ihre Meinung sagen muss, dass Nikotin ja auch eine Droge ist. Und dass Alkohol ja vielleicht sogar die schlimmste Droge ist und dass irgendwas legalisiert werden muss. Dabei würde sie nichtmal ein Aspirin schlucken, wenn sie einen Schädelbasisbruch hätte."
Alleine für diesen Satz hat sich der Kauf Wolfgang Herrndorfs "In Plüschgewittern" bereits gelohnt.
Zunächst erschienen beim Zweitausendeins-Verlag, Frankfurt am Main, heute erhältlich bei Rowohlts Rotations Romane.
Mein Lesetipp. "Tschick" ist ja heute in aller Munde, bereits.
- Ein ganzes halbes Jahr vor 7 Std.
- Venusfliegenfalle- Psychiatrie vor 11 Std.
- -+- 25.05.2013
- Night Watch by Terry Pratchett 25.05.2013
- Pissoir & Wiedergeburt 25.05.2013
Bangshou sagte:
Das klingt lustig, aber auch ein wenig, als habe es ebensogut aus der Feder von Jan Fleischhauer stammen können.
lies nicht so viele kolumnen online.
aufklaerungsfantasie sagte:
Bangshou sagte:
Das klingt lustig, aber auch ein wenig, als habe es ebensogut aus der Feder von Jan Fleischhauer stammen können.
lies nicht so viele kolumnen online.
Hmm, stimmt.
Was sagst du dazu?
buziaki sagte:
Hast du "Diesseits des Van-Allen-Gürtels" auch gelesen? Und "Sand"?
Was sagst du dazu?
nein, außer o.g. titel habe ich nur "tschick" gelesen. tschick ist auch sehr gut! dann hab ich noch "sand" angefangen zu lesen, aber das gefällt mir nicht so gut. mag daran liegen, dass mich das thema nicht so sehr interessiert.









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11.03.2013 - 22:45 Uhr
Bangshou