Der Traum*
*[Dieser Text handelt nicht von mir und ist auch nicht aus meiner Sicht geschrieben. Es ist ein wilder und "wahrer" Traum von einem und mit drei Menschen.] Ich habe geträumt, heute Nacht. Wir waren einkaufen. Du warst zu Besuch in der Stadt, solltest die Wohnung einer Freundin hüten. Wir haben Kalbfleisch gekauft, das teuere, um es so zu braten, wie ich es mir vor kurzer Zeit bei meiner Mutter abgeschaut habe, mit Pilzen und Sherry. Du hast mich so neckisch angeschaut, wolltest Geld sparen. Du hast geflirtet, gelächelt, den Kopf schräg gelegt, die Schulter angewinkelt. So etwas attraktives wie Dich habe ich selten gesehen. Gut, dass wir auf der Party nicht geknutscht haben. Du hast Deine Prinzipien: niemals betrunken knutschen! Auch wenn es schade für mich war, so musste ich Dich doch dafür bewundern! Leicht habe ich es Dir nicht gemacht. Du hast schon mitgespielt, bis zu Deiner Grenze. Du hast mich wahnsinnig gemacht, Dich genähert und entfernt. Die Party hätte niemals enden sollen. Ich war enttäuscht, als Du Dir die Jacke angezogen hast. Als ich dich in den Zug gesetzt habe, habe ich gehofft, Dich wieder zu sehen. Noch heute denke ich so gern an Dich. In meinem Traum ist es so schön, mit Dir einzukaufen. So schön war es schon lange mit keiner mehr. Und Du spielst mit mir. (Noch lässt Du mich leben.) Ich liege auf dem Bett Deiner Freundin. Sie kommt hinein und verliert keine Zeit. So wie auf der Party. Ich kann kaum reagieren, sie schmeißt sich auf mich - wie macht sie das? - ich habe so etwas noch nicht erlebt! Du kommst ins Zimmer, sie beißt mich in den Hals, wie damals auf der Tanzfläche, aber diesmal nicht so fest, es wird nicht blau, ich habe nicht das Gefühl, ich würde bluten. Der Biss formt sich zu einem Kuss, mir wird heiß. Sie lässt von mir ab. Du bist nicht schockiert, Du stehst kurz da, die eine Hand in die Hüfte gelegt, fordernd, mit freundlichem Ausdruck im Gesicht richtest Du ein paar Worte an sie. Du kommst zu mir und streichelst mir mit Deiner weichen Hand über meine Wange, schaust mich mit Deinen warmen dunklen Augen an und beugst Dich vor... Ich renne durch eine mir unbekannte Stadt, ich muss sie finden! Ich habe zwei Backenzähne verloren. Es tut weh. Ich eile und suche. Ich finde sie in einer Praxis - wo bin ich? Wir reden kurz, sie schickt mich zum Zahnarzt. Wird er mir helfen können? Die Zahnlücke fühlt sich komisch an, es blutet noch. Werde ich auch Dich finden, wenn ich nach Dir suche? Was werde ich dann verlieren? Ich denke an den Blick Deiner dunklen Augen, sehne mich nach Deiner warmen, weichen Haut, Deiner zarten Hand und in mir wächst weiter das Verlangen nach dem ersten Kuss von Deinen Lippen. Ich schrecke auf, frage mich, wo ich bin. Alonso schaut mich vom Sofa aus an, so freundlich. Ich bin zu Hause. "Ich melde mich, wenn ich wieder in der Stadt bin", schießt es mir durch den Kopf. Du hast es versprochen. Ich bin ungeduldig, ohne Möglichkeit, Dich zu erreichen. Benommen taste ich mit der Zunge nach meinen Zähnen...
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12.11.2010 - 13:12 Uhr
liphila








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22.12.2008 - 15:38 Uhr
GeF