Freunde sein
Diesen Text hab ich als kleinen Freundschaftsdienst für christowski geschrieben. Nun...viel spass damit! :) Tja. Was sind eigentlich Freunde? Oder was sind sie ganz sicher nicht? Oder was sollten sie sein? Freund: Ein sehr nahe stehender Mensch, für den man freund- und kameradschaftliche Gefühle entwickelt hat. Zumindest ist er das aus Sicht von Wikipedia. Jedoch vermisse ich an dieser Stelle etwas die Gründlichkeit der eben genannten Seite. Denn ein Freund ist so viel mehr als nur ein "nahe stehender Mensch". Ein wahrer Freund ist Zuhörer und Motivationsexperte, er ist jemand, der sein Pausenbrot mit dir teilt und der dich wirklich, wirklich kennt (und damit meine ich jetzt nicht nur die Schokoladenseite;)) außerdem weint bzw.lacht er mit dir. Natürlich sind das jetzt insgesamt recht wenige Eigenschaften, aber jetzt alle Charakterzüge eines wahren Freundes festzuhalten käme einer Aufgabe gleich, wie man sie seinerzeit dem Sysiphus auferlegt hat. Freunde sind für einen da. Zumindest sollten sie das sein. Wenn nicht, dann würde ich mich an eurer Stelle fragen, was das für Freunde sind, denn meiner bescheidenen Meinung nach ist das für einen Freund Pflichtprogramm. Außerdem gibt es ja so viele verschiedene Spezies von Freunden: da gibt es die Bekannten, die Schulfreunde, die Studienfreunde, die Busenfreunde, die Kameraden, die besten Freunde, die falschen Freunde, die Bewunderer und natürlich die Sandkasten-Freunde(die man nicht verwechseln darf mit der Sandkastenliebe, doch dazu vielleicht ein andermal :) ). Nun wissen wir zwar, welche Qualitäten ein Freund aufweisen muss und könnten ihn möglicherweise noch von einfachen Bekannten unterscheiden, doch sobald wir diese Stadien der Freundessuche hinter uns gelassen haben stellt sich noch die eine Frage, an der sich das Ganze ausbeißt: wo findet man einen wahren Freund? Tja und da sind wir an dem Punkt angelangt, an dem wir das ganze nicht mehr viel beeinflussen können. Ein Freund kann überall und jederzeit auftauchen, zum Beispiel an der Kasse im Supermarkt, oder mitten auf einem Bahnhof, oder in einem Zeitschriftenladen, oder sogar in dem langweiligen Töpferkurs, für den einen die Mama in einem Anfall mütterlicher Bekümmerung um die Kreativität ihres Kindes angemeldet hat, oder, oder, oder.... und was lernen wir daraus? Dass man nicht krampfhaft nach dem richtigen Freund suchen soll, denn so wird man ihn bestimmt nicht finden. Lebt einfach euer Leben weiter wie immer, seid ganz ihr selbst und vielleicht, mit einem kleinen bisschen Glück werdet ihr vielleicht gefunden...
Kleine Dienste unter Freunden? Doof nur, dass ein Label nur eine bestimmte Länge haben darf...
das tema wird oft zu oberflächlich behandelt und sich ein wenig gedanken zu machen über eins der wichtigsten dinge, die das leben erst zu einem machen, ist nicht verkehrt;) .. vor allen den schluss finde ich sehr wahr: oft findet man einen freund gerade da , wo man am allerallerwenigsten damit rechnet.
Danke;)








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22.04.2007 - 16:31 Uhr
christowski