So. Was. Wie.
Das hohe Weidengras schmiegt sich
im Wind des Regenschauers
sanft an die Hänge des Hochlands
Gleich umarmenden Flügeln
beschützt es den Berg, wie der Hirte
die Herde
Die Luft, erfüllt vom Duft des
wilden Flieders vermischt sich
mit dem torfigen Geruch des
Seenlandes
Der Nebel schleicht mit schlüpfrigen
Gespenstern über grüne tiefe Wasser
Mir ist als stiegen Feen aus den
Bäumen, vereinten sich zum schillernd
bunten Regenbogen,
der durch eisern graue Wolken bricht
Im Kalaidoskop von tausend Farben,
Lichtern, schließe ich einen Moment
die Augen
Doch verblasst die Schönheit des
Augenblicks im Schein einer lieblichen
Erinnerung
Die Erinnerung an Uns.
Dich in deinem hübschen Kleid,
Dich in deinen römischen Sandalen,
die sich Rosenreben gleich, lieblich
um deine Beine schlungen
Uns, wie wir auf jeneme Bette saßen
und sprachen, Geschichten erzählten
von Satyren und verliebten Göttern
Deine großen blauen Augen,
die in meine schauten, dein
sanfter Sommerregenkuss an jener
Tür, auf jener Treppe
Das gemeinsame, schweigsam
verliebte liegen im Gras des großen,
weiten Parks
Der Geruch von dir
in meinen Laken,
meinen Kissen
Fluten jener Erinnerung
überkommen mich,
wie die Gischt die rauen
Klippen
So wie der Stein unter
wildem Wasser weicher
wird, machst du harte Zweifel
zu vergessener Geschichte
Du machst mich ganz,
schenkst mir ein Lächeln
Ich glaube von uns,
kann man von so etwas wie
Liebe sprechen
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