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17.10.2011 - 11:10 Uhr

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So. Was. Wie.

Text: Krachbummente

Das hohe Weidengras schmiegt sich

im Wind des Regenschauers

sanft an die Hänge des Hochlands

 

Gleich umarmenden Flügeln

beschützt es den Berg, wie der Hirte

die Herde

 

Die Luft, erfüllt vom Duft des

wilden Flieders vermischt sich

mit dem torfigen Geruch des

Seenlandes

 

Der Nebel schleicht mit schlüpfrigen

Gespenstern über grüne tiefe Wasser

 

Mir ist als stiegen Feen aus den

Bäumen, vereinten sich zum schillernd

bunten Regenbogen,

der durch eisern graue Wolken bricht

 

Im Kalaidoskop von tausend Farben,

Lichtern, schließe ich einen Moment

die Augen

 

Doch verblasst die Schönheit des

Augenblicks im Schein einer lieblichen

Erinnerung

 

Die Erinnerung an Uns.

 

Dich in deinem hübschen Kleid,

Dich in deinen römischen Sandalen,

die sich Rosenreben gleich, lieblich

um deine Beine schlungen

 

Uns, wie wir auf jeneme Bette saßen

und sprachen, Geschichten erzählten

von Satyren und verliebten Göttern

 

Deine großen blauen Augen,

die in meine schauten, dein

sanfter Sommerregenkuss an jener

Tür, auf jener Treppe

 

Das gemeinsame, schweigsam

verliebte liegen im Gras des großen,

weiten Parks

Der Geruch von dir

in meinen Laken,

meinen Kissen

 

Fluten jener Erinnerung

überkommen mich,

wie die Gischt die rauen

Klippen

 

So wie der Stein unter

wildem Wasser weicher

wird, machst du harte Zweifel

zu vergessener Geschichte

 

Du machst mich ganz,

schenkst mir ein Lächeln

 

Ich glaube von uns,

kann man von so etwas wie

Liebe sprechen

 



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