Dort
Ich begebe mich in Isolation. Ich begebe mich in unerträgliches, transzendent erscheinendes Vermissen. Ich tauche ab in Abgründe, in denen ich noch nie zuvor tauchen war. Ich möchte schlafen. Ich möchte gerne, dass Vergessen einsetzt, dass ich frei bin. Frei von all diesen Sorgen, diesen Ängsten, diesen Sehnsüchten. Ich möchte mich nicht hier nach einem Dort fühlen. Ich möchte nicht ein Dort haben, dass sich nach hier fühlt.
Ich möchte eine Reise tun. Eine Reise nach ganz weit weg von der Isolation. Eine Reise dorthin, wo Menschen dich nicht nach deinen Gefühlen fragen, sondern nach deinen Wünschen. Aber nicht um dir ein schlechtes Gewissen zu machen, sondern um dir einen hoffnungsträchtigen Optimismus einzupflanzen.
Weg erscheint immer besser als hier. Hier scheint immer schlechter als dort. Wenn dort dann hier wäre, dann wäre dort vermutlich irgendwann, zum Hier geworden, auch schlecht. Somit bleibt mir das wünschende Hoffen auf ein Dort.
Von hier aus.

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