Fünf Lieder fürs Wochenende
Text: max-scharnigg | 0 keine Kommentare | FünfSongs | Kultur | 29.07.2014 12:42  


Der eine masht, der andere säuselt, der dritte fährt Fahrrad. Zusammen ergibt das eine Viertelstunde handverlesene Wohlfühlmusik. Gegen die Stille in unseren Köpfen!

Madeon – Pop Culture (live mashup)  

http://www.youtube.com/watch?v=lTx3G6h2xyA  

Die Musik von Madeon muss man nicht unbedingt mögen, aber wie er als 18-jähriger Milchbubi die DJ-Szene aufmischt (derzeit mit seinem Track „Finale“) ist schon erstaunlich. Wie es zu seinem Wunderkind-Status kommt, sieht man sehr gut in diesem Video, in dem er aus ein paar Dutzend Songs in flagranti einen neuen masht. Diese Jugend....  

Maximilian Hecker- The Whereabouts Of Love

 http://www.youtube.com/watch?v=3lUstPGC_Kg&feature=youtu.be

Ach, früher waren wir ja große Freunde des sanften Maximilians. Dann ist uns das irgendwie abhanden gekommen und das Gesäusel zu viel geworden. Ihm selber ja wohl auch. Jetzt hat er sich mit Buch und neuen Songs wieder zurückgearbeitet, big in Japan war er ohnehin eh immer und was soll man sagen: Wenn man es nach langer Zeit wieder mal hört, klingt’s doch wieder ganz nett.


Mumford & Sons – Lover Of The Light

http://vimeo.com/53148417 

 Über diese Herrschaften muss man ja nicht mehr viele Worte verlieren, die haben ja schon genug Fleißbildchen eingesammelt in den letzten zwei Jahren. Ein schönes neues Video gibt’s trotzdem noch zu vermelden, sind ja auch nicht faul, die Folk-Emos.  


Nada Surf – Jules and Jim

http://www.youtube.com/watch?v=mLCKlsfbUBQ&feature=youtu.be

Wenn IndieRock heute noch klingt wie handgemacht und selbstangebaut, dann sind fast immer Nada Surf beteiligt. Das Album von Beginn dieses Jahres kann man immer noch getrost empfehlen, dass hier im nagelneuen Video auch mal wieder Puppen dazu tanzen, überrascht uns jedenfalls überhaupt nicht.
 

1000 Gram – That’s How We Love

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=EbvZmlevKgU#!

Dass dieser Moritz Lieberkühn hier aus Deutschland kommt, merkt man auch erst an seinem Thomas-Mann-Namen. Zusammen mit seiner Frau Anna Roxenholdt hat er in Göteborg die Band 1000 Gram gegründet, die jetzt als deutsch-schwedisches Projekt zum ersten Mal von sich hören macht. Und klingt ja durchaus brauchbar, nicht wahr?


Quelle: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/561020