Wer wird Webmillionär? jetzt.de stellt die wichtigsten deutschen Startups vor
Text: dirk-vongehlen | 13 13 Kommentare | 25_favoriten | Technik | 14.02.2012 12:04  


Mit kleinen Ideen zum großen Geld - unsere Startup-Favoriten

Der Sommer 2007 wird sicher nicht wegen seines Sonnenscheins in Erinnerung bleiben, eher schon wegen der zahlreichen deutschen Startups, die sich in den vergangenen Monaten gründeten - und mit kleinen Ideen großes Geld verdienen wollen. Höchste Zeit also, Übersicht in die Branche zu bringen - deshalb haben wir den 25 Firmen einen Fragebogen geschickt, deren Ideen uns am besten gefallen. 24 Antworten kamen zurück, wir stellen sie auf den nächsten Seiten (ohne wertende Reihenfolge) vor.

Zum gleichen Thema gibt es übrigens am Montag auf der jetzt.de-Seite in der Süddeutschen Zeitung ein Gespräch mit Prof. Karlheinz Brandenburg, dem Miterfinder des MP3-Formats. In dem Interview sagt der Leiter des Fraunhofer Instituts für Digitale Medientechnologie in Ilmenau: "Mein Eindruck ist, dass es die Start-Ups in Deutschland nach wie vor sehr schwer haben, eine Finanzierung zu bekommen. Da kann ich keinen Hype erkennen. Es ist eher so, dass die Leute doppelt misstrauisch hinschauen." Das ganze Gespräch kannst du am Montag in der Süddeutschen Zeitung lesen.



dealjaeger.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
Wir präsentiert die besten Angebote im deutschen Internet sowie ausgewählte Offline-Deals. Und zwar von Nutzern für Nutzer. Wir profitieren von der Weisheit der Massen und der Neutralität unserer Plattform. Schaut bei Dealjaeger.de vorbei, bevor Ihr on- oder offline shoppen geht: Unsere Nutzer finden meistens die besten Deals.

Was ist daran neu?
Bekannte Preisvergleiche setzen auf Datenbanken auf, repräsentieren nur einen Teil der Angebote im Netz und sind nicht neutral, sondern bevorzugen einzelne Händler. Dealjaeger.de hat Deals von über 3.500 Händlern im Angebot und schließt niemanden aus. YouTube demokratisiert das Fernsehen, wir die Preisvergleiche.

Wie groß ist euer Team? Wie viele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Inklusive der zwei Gründer sind wir ein Team von 14 Personen. Wir sitzen in Hamburg, zwischen Uni und Alster.

Woher kommt euer Kapital?
Das Kapital stammt von den Gründern selbst. Bisher sind keine externen Kapitalgeber an Dealjaeger.de beteiligt.

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
Wir sind bereits seit mehreren Jahren von ganzem Herzen Unternehmer. Es macht uns Spaß, zusammen mit Gleichgesinnten ein neues Projekt von Grund auf aufzubauen. Die Unternehmerische Freiheit und die Möglichkeit, schnell und unbürokratisch Entscheidungen zu treffen, treiben uns an. Dealjaeger.de ist ein weltweit einmaliges Konzept. Wenn wir es nicht umgesetzt hätten, gäbe es das heute noch nicht.

Wollt ihr damit Millionäre werden?
In erster Linie möchten wir Unternehmer sein (siehe Frage 5) und einer Aufgabe nachgehen, die uns Spaß macht. Gleiches soll für unsere Mitarbeiter gelten. Auch sie sollen gerne und motiviert für Dealjaeger.de arbeiten. Wenn wir das schaffen, kommt auch der wirtschaftliche Erfolg.

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?
Dealjaeger.de ist wirtschaftlich erfolgreich und hat zufriedene Mitarbeiter. Wir haben es geschafft, die Marktführerschaft unter den Social Shopping Anbietern und "menschlichen" Preisvergleichen auszubauen und werden in Deutschland in einem Atemzug mit ebay und amazon genannt.

Wie verdient Ihr Geld?
Indem wir die sogenannten Click-Outs zu Geld machen. Lies: Ein Nutzer findet bei uns einen Top Deal, klickt auf den Link und kauft bei dem Händler. Von diesem bekommen wir dann etwas ab.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Wir wollen die etablierten Preisvergleiche nicht zu neidisch machen und haben mit uns selber Stillschweigen vereinbart.

Wieviele User habt Ihr bereits?
Dealjaeger.de hat knapp 10.000 registrierte Nutzer und ca. 200.000 „unique visitors“ im Monat.

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Dealjaeger.de wächst langsam, aber stetig. Wir würden gerne die Nutzerzahlen innerhalb der nächsten sechs Monate verdoppeln.

Welches andere deutsche Startup gefällt Euch/nutzt Ihr selber?
Für unser Online Marketing nutzen wir gerne LinkLift. Und wir halten smava.de für ein spannendes Konzept.



spickmich.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
Spickmich ist das am schnellsten wachsende Schülernetzwerk Deutschlands und mit der Lehrerbenotung Gesprächsthema Nummer Eins auf den Pausenhöfen. Auf www.spickmich.de legen Schüler ein eigenes Profil an, stellen Videos ein und vernetzen sich untereinander.

Was ist daran neu?
Für Aufregung sorgt die Benotungsfunktion von Spickmich: Spickmich-Nutzer können ihren Lehrern und ihrer Schule online Noten geben und Zeugnisse ausstellen. So ermöglichen wir es Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrern fair und anonym Feedback zu geben. Spickmich macht damit möglich, was sich viele wünschen, aber noch nicht getraut haben: Noten für die Notengeber.

Wie groß ist euer Team? Wieviele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Wir sind ein kleines Studenten-Team. Momentan arbeiten neun Leute Tag und Nacht daran, spickmich noch besser zu machen. Tino Keller, Philipp Weidenhiller und Manuel Weisbrod sind die Gründer von spickmich. Unser Büro ist in einer Dachgeschoßwohnung in Köln - dem "spickmich-Tower". Besonders stolz sind wir auf unsere absolut grilltaugliche Dachterrasse!

Woher kommt euer Kapital?
Aufgrund des rasanten Wachstums und der vielen Lehrerklagen mussten wir das Projekt auf eine professionellere Ebene bringen. Über eine Kölner Studenteninitiative hatten wir Kontakt zum eBay-Deutschland Mitgründer Jörg Rheinboldt, der auch an der Uni Köln studierte. Er unterstützt das Projekt mit seiner Firma M10 finanziell, da er als Student selbst Internetprojekte initiiert hat und mit spickmich.de eine Chance für größere Transparenz im Bildungssektor sieht. Neben der M10 GmbH ist auch die ECONA AG an spickmich beteiligt. Es wurden uns aber auch schon Spenden von Elternverbänden angeboten...

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
Wir haben einfach zu dritt angefangen spickmich zu entwickeln - alles andere ist dann so nach und nach gekommen. Im Grunde gab es da auch keinen richtigen Masterplan.

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Das wäre schön. Ganz im Ernst, wir haben spickmich längerfristig angelegt und werden auch noch brauchen, bis wir unseren Traum von der Schülerzeitung 2.0 realisiert haben. Bis wir eine richtige Redaktion aufgebaut haben und dann vielleicht auch unsere Kosten mit Werbeeinahmen finanzieren können, wird es also noch etwas dauern. Momentan sind wir dabei, das dauerhafte Bestehen von spickmich zu sichern.

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn jahren über euer Startup sagen können?
spickmich ist die Seite, die Schülern eine Stimme gibt - hier wird es nie langweilig! Außerdem würden wir uns freuen, wenn es bis dahin - auch durch spickmich - mehr Transparenz und Medienkompetenz im deutschen Bildungssystem gibt. Dafür werden wir uns auch in der Zukunft einsetzen.

Wie verdient Ihr Geld?
Gute Frage, momentan verdienen wir leider gar nichts. Wir wollen uns aber zukünftig, wie andere redaktionelle Angebote auch, über Werbung und Kooperationen finanzieren. Da wir relativ geringe Kosten haben, sind wir hier zuversichtlich.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Leider nein.

Wieviele User habt Ihr bereits?
Wir haben gerade unseren 250.000ten User begrüßen können. Außerdem sind mittlerweile weit über 100.000 Lehrer auf spickmich benotet.

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Schön wäre es, zu den Zwischenzeugnissen die Million zu knacken.

Welches andere deutsche Startup gefällt euch/nutzt Ihr selber?
Plazes ist auf jeden Fall eine coole Sache und auch MeinProf.de hat uns in der Uni manchmal die Entscheidung für bestimmte Kurse leichter gemacht.



cellity.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
Auf Basis einer von uns entwickelten Software-Technologie bieten wir unseren Kunden innovative Mobilfunkdienstleistungen an. Mit unserem Angebot wollen wir das Telefonieren mit dem Handy komfortabler machen und unseren Kunden die Möglichkeit geben, ihre Kosten zu senken. Neben der Sparsoftware cleverCALL, mit der man seine Kosten bei Gesprächen in Deutschland um bis zu 50 Prozent senken kann, gehören auch cellity freeSMS und die mobile Twitter-Software cellity tweeter dazu. Im August werden wir mit cellity worldCALL eine weitere Handysoftware präsentieren, die weltweit einsetzbar ist und Auslandsgespräche deutlich günstiger macht.

Was ist daran neu?
Der cleverCALL lässt sich sehr unkompliziert installieren: Einfach unter www.cellity.com registrieren und man bekommt per SMS einen Link geschickt. Diesen Link aktiviert man mit einem Klick und schon startet der Download. Das ist so einfach wie das Herunterladen eines Klingeltons, nur ist unsere Software völlig kostenlos für jeden. Einmal installiert, checkt der cleverCALL in wenigen Sekunden vor jedem Anruf, ob es eine günstigere Verbindung zum Gesprächspartner gibt, als im eigenen Vertrag festgeschrieben. Findet er eine solche, wird der Anruf umgeleitet und der Kunde spart. Das Beste daran: Niemand muss dazu den Anbieter oder die SIM-Karte wechseln. Es gibt bei uns auch weder eine Vertragslaufzeit noch einen Mindestumsatz oder Grundgebühren.
Der worldCALL wird weltweit einsetzbar sein, jeder kann von jedem Land aus in alle Netze günstiger telefonieren.

Wie groß ist Euer Team? Wie viele Gründer gibt es? Wo sitzt Ihr?
Wir haben die cellity AG im Oktober 2006 zu fünft in Hamburg gegründet. Neben mir gehören Nils Weitemeyer, Tim von Törne, Benjamin Körber und Matthias Lanz zum Gründerteam. In Hamburg arbeiten wir mittlerweile mit 25 Kollegen. Davon sind die meisten mit der Entwicklung der Software beschäftigt.

Woher kommt Euer Kapital?
Gerade haben wir drei Partner gewonnen, die an unsere innovativen Produkte glauben. Dazu gehören Mangrove Capital Partners, die auch schon Skype mit Venture Capital unterstützt haben. Mit cellity investieren sie zum ersten Mal in ein deutsches Unternehmen. Darüber hinaus unterstützen uns die Kapitalgeber Neuhaus und Partners sowie BrainsToVentures. Die finanzielle Unterstützung ermöglicht uns einen schnellen Start von cellity auf dem internationalen Markt und die weitere Entwicklung mobiler Innovationen.

Wieso habt Ihr Euch für die Variante Startup entschieden?
Nils Weitemeyer hatte mit Elkware bereits vor cellity eine eigene Firma, Tim von Törne war Deutschland-Chef bei Skype und ich habe XING, ehemals openBC, als erster Mitarbeiter mit aufgebaut. Wir alle sind Macher und möchten mit unseren Ideen etwas bewegen. Und das kann man eben am besten mit seinem eigenen Unternehmen.

Wollt Ihr damit Millionäre werden?
Natürlich ist wirtschaftlicher Erfolg eine Grundvoraussetzung für den Fortbestand der cellity AG. Für uns steht jedoch der Erfolg des Unternehmens gegenüber dem persönlichen Millionen-Anhäufen im Vordergrund. Wir werden das erwirtschaftete Kapital in die cellity AG reinvestieren, um weiter expandieren zu können.

Was würdet Ihr gerne in fünf/zehn Jahren über Euer Startup sagen können?
In Deutschland zahlen immer noch sehr viele Handynutzer viel zu hohe Gesprächsgebühren. Wenn wir sagen können: cellity hat nicht nur dazu beigetragen, den Tarifdschungel des deutschen Mobilfunkmarktes aufzubrechen und die Kosten weiter zu senken, sondern zusätzlich mit innovativen Produkten eine komfortablere Nutzung des Handys ermöglicht – dann wäre ich sehr zufrieden.

Wie verdient Ihr Geld?
Unser Motto lautet: cellity verdient nur dann, wenn der Kunde spart. Wir nutzen die kleinen Margen, die bei der Tarifoptimierung zum Beispiel mit cleverCALL entstehen, für unseren Gewinn. Beim kommenden worldCALL wird es feste Verbindungspreise geben.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wie viel?
Wir sind mit dem cleverCALL im Februar in Deutschland gestartet und liegen mit Umsatz und Nutzerzahlen über Plan. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns jetzt zurücklehnen. Im Gegenteil, wir arbeiten weiter hart an der Verbesserung und dem Ausbau unserer Produkte sowie an der Kundenneugewinnung.

Wie viele User habt Ihr bereits?
Siehe vorherige Frage.

Wie viele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Zur Zeit liegt unser potenzielles Kundenwachstum im zweistelligen Prozentbereich pro Monat. Darauf sind wir sehr stolz. Unser Ziel ist es, dieses rasante Wachstum beizubehalten.

Welches andere deutsche Startup gefällt Euch/nutzt Ihr selber?
Zu den erfolgreichsten Startups der letzten Zeit gehören sicherlich XING, StudiVZ oder twitter. Ich persönlich finde ebenso die Plattform Qype sehr spannend. Wer ein gutes Kino kennt, einen perfekten Ort für ein romantisches Candlelight-Dinner weiß oder ein tolles Theaterstück gesehen hat, erzählt es hier weiter. Mit Hilfe von Qype konnte ich meine Frau schon einige Male überraschen.




autoaid.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
Bei Autoaid.de kann jeder schnell und einfach die richtige aus rund 30.000 Werkstätten für sein Auto auswählen. Unsere User haben den besten Überblick an Reparaturbetrieben in ihrer Nähe und werden vor bösen Überraschungen bewahrt. Denn Kundenbewertungen, Erfahrungsberichte sowie umfangreiche Profile der Werkstätten helfen bei der Auswahl. Auch die Betriebe profitieren von Autoaid.de: Sie können die kostenlose Selbstdarstellung mit Beschreibungstext, Bildern und Karte nutzen um noch besser auf sich aufmerksam zu machen. Außerdem kann man sich in unserer Community mit Gleichgesinnten über Probleme, Tipps und Tricks austauschen, Fotos hochladen und Nachrichten verschicken.

Was ist daran neu?
Autoaid.de macht den Autoservicemarkt transparenter und bringt Autofahrer – ob Laien oder Hobbyschrauber – zusammen. Bisher musste man sich auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten verlassen – jetzt kann man die beste Werkstatt, unabhängig bewertet und in seiner Nähe auf Autoaid.de finden. Und bei Fragen rund ums Auto wendet man sich an die Expertencommunity: „Wie kann man einen kleinen Kratzer rauspolieren?“ oder „Wie oft ist eine Unterbodenwäsche im Jahr nötig?“ Jeder hilft jedem!

Wie groß ist euer Team? Wie viele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Autoaid.de ist mit drei Gründungsmitgliedern gestartet und beschäftigt 3 weitere freie Mitarbeiter. Unser Angebot wird von immer mehr Usern angenommen weshalb unser Bedarf an guten Mitarbeitern noch nicht gedeckt ist. Unser Standort Berlin kommt uns mit der Rekrutierung kreativer Köpfe natürlich entgegen.

Woher kommt euer Kapital?
Autoaid.de ist ein sehr junges Projekt und wird bisher durch unsere eigenen Mittel finanziert. Kräftige Unterstützung (z.B. unser Büro) bekommen wir von profund der Gründungsförderung der Freien Universität Berlin, wo zwei von uns studiert haben.

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
In jedem von uns schlummert eine große Portion Unternehmergeist und wir glauben an unsere Idee! Autoaid.de hilft jedem Autofahrer bei allerlei Fragen und Problemen!

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Bei Autoaid.de geht es primär darum ein Angebot zu schaffen, das eine Lücke auf dem Autoservicemarkt schließt. Wenn wir damit unseren Lebensunterhalt bestreiten können, würden wir uns freuen!

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?
Autoaid.de hat die Autoservicebranche für jeden Autofahrer erheblich transparenter gemacht und unsere Community ist die erste Anlaufstelle bei und Fragen und Problemen rund um das Automobil – ein Art ADAC 2.0!

Wie verdient Ihr Geld?
autoaid.de bleibt für die User immer kostenlos. Es ist aber geplant für bestimmte neue Dienste (kommen bald) eine Gebühr von den Werkstätten und Autohäusern zu nehmen.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Leider machen wir mit unserem Angebot in dieser frühen Phase noch keinen Umsatz. Wir sind aber optimistisch, dass sich das in Kürze ändern wird.

Wieviele User habt Ihr bereits?
Unsere Userzahlen steigen stetig, sodass wir nach nur drei Monaten am Tag eine hohe vierstellige Userzahl haben. Der Service kommt gut an und hilft täglich vielen Autofahrern. Auch die Werkstätten finden Gefallen an unserer Idee, weil sie merken, dass sie von uns profitieren können. Jeden Tag werden es mehr.

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Ende des Jahres wollen wir 10.000 Besucher am Tag haben. Wenn sich autoaid.de so weiter entwickelt wie bis jetzt, erreichen wir unser Ziel.

Welches andere deutsche Startup gefällt Euch/nutzt Ihr selber?
Wir benutzen Xing und StudiVZ. Gut finden wir z.B. TravelIQ und hiclip.tv



hitflip.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
Hitflip ist Europas größte legale Tauschcommunity für Medienprodukte (DVDs, CDs, Spiele, Hörbücher und Bücher).

Was ist daran neu?
Hitflip ist einfach, sicher (Hitflip-Garantie, die Tauscher schützt), legal
und preisgünstig (0,99 EUR je erhaltenem Artikel) und damit mehr als eine Alternative zu ebay.

Wie groß ist euer Team?
Wir sind inzwischen 30 Leute.

Wieviele Gründer gibt es?
Drei.

Wo sitzt ihr?
In der Kölner Innenstadt.

Woher kommt euer Kapital?
Zunächst aus den eigenen Ersparnissen, dann sind verschiedene Business Angels eingestiegen.

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
Nichts ist spannender als Unternehmer zu sein. Man ist sein eigener Chef, kann gestalten und lernt extrem schnell - natürlich auch aus den eigenen Fehlern. In keinem anderen Job bekommt man schneller Verantwortung.

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Erstmal wollen wir Hitflip so richtig groß, zum Weltmarktführer machen. Wenn sich das irgendwann auch mal finanziell auszahlen sollte, freut uns das natürlich. Das ist aber nicht die primäre Motivation.

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn jahren über euer Startup sagen können?
Hitflip hat sich als Weltmarktführer im Tauschen etabliert. Mitarbeiter
haben bei uns eine angenehme und lehrreiche Zeit verbracht und auch die Investoren waren happy.

Wie verdient Ihr Geld?
Je erhaltenem Artikel bezahlt man an uns 0,99 EUR Transaktionsgebühren. Man kann zudem unsere Flips kaufen. Künftig wird man bei uns auch werben können.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Ja. Die genaue Höhe nennen wir nicht, wir werden aber im Dezember 2007 profitabel werden.

Wieviele User habt Ihr bereits?
Europaweit gut 200.000. Wir sind in Deutschland, Österreich und UK aktiv.

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Europaweit gut 300.000.

Welches andere deutsche Startup gefällt euch/nutzt Ihr selber?
XING, myvideo, verwandt.de, Arztplatz, Platinnetz, Beatjoe



verwandt.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
Bei verwandt.de (www.verwandt.de) kann man einfach und komplett kostenlos einen Online Stammbaum anlegen. Alleinig die Familie kann diesen sehen; wir sind ein XING nur für Familien. Den Einstieg zum Thema Hobby-Ahnenforschung bietet unsere beliebte Karten zum Namen-Funktionalität (www.verwandt.de/karten).

Was ist daran neu?
verwandt.de ist jung, frisch und komplett Browser-basiert. Wir bieten eine kostenlose Plattform, auf der Familien gemeinsam einen Stammbaum anlegen und miteinander kommunizieren können. Bisher musste man, um einen digitalen Stammbaum anzulegen, aufwändige Software kaufen. Und dann saß die Familie um den Rechner herum, auf dem die Software installiert war. Mit verwandt.de kann jedes Familienmitglied von jedem Ort der Welt zu jeder Zeit am Stammbaum mitarbeiten. Und das ganze bleibt absolut privat, kostet keinen Cent und ist unverbindlich.

Wie groß ist euer Team? Wie viele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Insgesamt sind wir aktuell 14, davon zwei Gründer. Wir sitzen im schönen Harvestehude in Hamburg, nur 100 Meter von der Außenalster entfernt.

Woher kommt euer Kapital?
verwandt.de wird von den Gründern, führenden Business Angeln und Neuhaus Partners finanziert. Wir haben vorher unter anderem getgo.de und dialo.de gegründet und erfolgreich verkauft. Neuhaus Partners ist ein führender Risikokapitalgeber in Deutschland, der schon DocMorris, Ricardo und Handy.de finanziert hat.

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden? Wachstum und Wohlstand einer Volkswirtschaft ohne Rohstoffe, wie in Deutschland, entstehen durch Innovation und Unternehmertum. Wir sind Unternehmer aus Überzeugung. verwandt.de ist nicht unsere erste Firma und wird nicht unsere letzte bleiben. Es macht uns auch Spaß, etwas aufzubauen und selbst etwas voran zu treiben, anstatt getrieben zu werden!

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Primäres Ziel ist es, den Nutzern eine klasse Webseite zu bieten. Sekundäres Ziel ist, dass unsere Mitarbeiter und wir dabei Spaß haben. Das Leben ist zu kurz für einen Job, den man nicht mag. Wir sind auch überzeugt, dass dann der entsprechende Erfolg von alleine kommt. Und wenn der sich in Millionen bezahlt macht, haben wir auch nix dagegen ;-)

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?
„verwandt.de ist die erfolgreichste Familien-Social-Networking-Webseite in Europa und Südamerika. Und definiert die Kategorie wie dies XING und StudiVZ respektive (in Deutschland) tun!“

Wie verdient Ihr Geld?
Aktuell sind wir komplett kostenlos, unverbindlich und werbefrei. Lies: Aktuell verdienen wir kein Geld, sondern geben es nur aus. Das kann natürlich nicht dauerhaft der Fall sein. Wobei der Basisdienst immer komplett kostenlos bleiben wird. Wir hoffen, mit Mehrwertdiensten wie Stammbaum-Postern, Familienbüchern oder Geburtstagserinnerungen via SMS Geld zu verdienen. Werbung ist natürlich auch eine Option.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Siehe vorherige Frage: „Aktuell sind wir komplett kostenlos, unverbindlich und werbefrei.“ Lies: Wir machen keinen Umsatz.

Wieviele User habt Ihr bereits?
Wir haben schon über 1,5 Millionen Verwandtschaftsprofile. Um uns ein wenig selbst auf die Schultern zu klopfen: Experten bewerten unseren Erfolg als den besten Start eines Social-Networks in Deutschland aller Zeiten. Alle unsere Erwartungen wurden übertroffen. Kann so weitergehen :-)

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
In einem halben Jahr wollen wir mehr als fünf Millionen Profile haben. An der Zahl werden wir uns auch intern messen.

Welches andere deutsche Startup gefällt Euch/nutzt Ihr selber?
Wir sind alle große Fußballfans und spielen online gegeneinander einen Online-Fußballmanager: GoalUnited.de, wie früher am PC der Bundesliga Manager. Die Film Fans bei uns im Office tauschen ihre DVDs gerne bei HitFlip.de. Und kwick.de ist eine Community, die sich immer wieder neu erfindet.



amiando.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
Amiando.de ist eine Einlade- und Event-Organisations-Webseite. Mit amiando kannst du stylisch zu deinem Geburtstag und anderen Parties einladen. Professionelle Veranstalter nutzen amiando für Event-Anmeldungen. Auch ein Online-Vorverkauf ist sofort eingerichtet und betriebsbereit. Viele Veranstalter wickeln über amiando ihren Online-Vorverkauf ab und verkaufen ihre eigenen Tickets.

Was ist daran neu?
Das Coole daran: Alles in der vorherigen Frage genannte ist sofort verfügbar und einsatzbereit. Egal ob deine private Einladung zum Geburtstag (kostenlos!) oder der Vorverkauf für ein Konzert (mit amiando günstig wie noch nie) - alles in wenigen Mausklicks startbereit.

Wie groß ist euer team? Wieviele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Wir sind 6 Gründer und darüber hinaus ca. 15 Mitarbeiter und Praktikanten. Unsere Office-Maus nicht zu vergessen. Suchen übrigens noch einen Office-Kater. Unser Headquarter ist in München am Viktualienmarkt.

Woher kommt euer Kapital?
Erfahrene Internet-Unternehmer und –Investoren unterstützen uns. Hierzu zählen z.B. Lukasz Gadowski (spreadshirt), die Gründer von studivz und Wellington Partners

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
„Variante“?
Das Gründen eines Startups ist eine persönlich unglaublich bereichernde Tätigkeit. Aufgrund der Freiheit im Tätigkeitsspektrum erfordert es einiges an Disziplin, belohnt aber mit der gewonnenen Freiheit.

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Nein, das wäre übertrieben. Eher Milliardäre.

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?
In den letzten fünf/zehn Jahren haben wir es geschafft, der europäische Marktführer für Eventorganisation im Long-Tail-Bereich zu sein. Dadurch haben wir einen komplett neuen Markt geschaffen und das hat eine Menge Spaß gemacht.

Wie verdient Ihr Geld?
Die Nutzung von amiando zur Eventorganisation ist kostenlos. Wir bieten aber für professionelle Veranstalter zusätzliche Premium-Dienste an, für die wir eine Gebühr verlangen. Unser erster Dienst in diesem Bereich sind unsere Ticket-Shops.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Seit dem Start unserer Ticket-Shops im Juni verdienen wir an jedem verkauften Ticket. Die genauen Umsätze sind noch nicht öffentlich, aber soviel können wir schon sagen: Die Entwicklung aus den ersten Wochen ist sehr erfreulich.

Wieviele User habt Ihr bereits?
amiando ist keine Community und daher denken wir nicht in Userzahlen sondern in Events, die über amiando organisiert wurden. Hier haben wir mit mehreren Tausend Events pro Monat schon eine stattliche Anzahl erreicht.

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Für uns ist es wichtig, unsere Marktführerschaft als Online-Einladungsplattform und Do-It-Yourself- Ticketing-Anbieter auch in den nächsten Monaten weiter auszubauen.

Welches andere deutsche Startup gefällt euch/nutzt Ihr selber?
StudiVZ für Privates, XING für Business, auch wenn beide vielleicht schon keine wirklichen Startups mehr sind. Mister Wong als Tool und Cellity um die Telefonrechnung zu drücken. Und viele, viele andere aus Spaß an der Freud…



dawanda.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
DaWanda ist der Marktplatz für Individuelles. Hersteller können auf DaWanda ihre handgefertigten Einzelstücke und limitierten Editionen anbieten. Kunden können diese kaufen oder auch ihre Lieblingsstücke individualisieren oder maßfertigen lassen. Die Produktpalette reicht dabei von Fashion und Accessoires, über klassisches Kunsthandwerk, Möbel und Wohndekoration, Ausgefallenes für Kinder, Schmuck und Kunst. Dabei ist DaWanda nicht einfach „nur“ eine Shopping Plattform, sondern auch eine Community, bei der sich die Mitglieder austauschen, Top-Produkte bewerten, Themen- und Empfehlungslisten anlegen, u.v.m.
DaWanda gibt es derzeit in deutscher, englischer und französischer Sprache.

Was ist daran neu?
Bei uns bekommt der Käufer tatsächlich genau das, was er möchte, kein Massenprodukt, sondern ein Unikat, das nur er besitzt. Dies kann soweit gehen, dass er sein Produkt auch online selbst zusammenstellen und maßfertigen lassen kann. Der Kunde wird zum Designer. Diese Form der Individualisierung ist einzigartig.

Wie groß ist euer team? Wieviele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Unser Team ist rech überschaubar: 2 Gründer – Claudia Helming und Michael Pütz – und 2 Studenten. Wir sitzen in Berlin.

Woher kommt euer Kapital?
Wir haben uns zu Beginn selbst finanziert und Anfang des Jahres ein eine Finanzierung über das Fast Forward Programm von Holtzbrinck Ventures erhalten.

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
Wir arbeiten beide schon seit mehreren Jahren in der Internet Branche für Start-ups. Michael hatte außerdem bereits während des Abiturs eine Internet-Plattform gegründet. Wir können also gar nichts anderes ;-)
Von daher lag die Gründung eines eigenen Start-ups schon mal nahe. Außerdem entspricht die Start-up Kultur unser beider Persönlichkeit.

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Wir hätten nichts dagegen J Wir betreiben DaWanda aber nicht mit dem Ziel, die Plattform möglichst schnell zu verkaufen, um über Nacht steinreich zu werden.

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?
Wow, DaWanda ist erwachsen geworden! Es war ne geile Zeit! Jetzt erstmal Urlaub machen.

Wie verdient Ihr Geld?
Wir bekommen von den Herstellern eine Provision in Höhe von 5%, wenn eines der angebotenen Produkte gekauft wird. Ansonsten erheben wir derzeit keine Gebühren, planen aber auch bezahlte Zusatzservices für die Hersteller noch dieses Jahr einzuführen.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Wir machen seit Anfang an Umsatz. Wieviel verraten wir aber (noch) nicht.

Wieviele User habt Ihr bereits?
Wir haben jetzt über 8.000 Mitglieder, die sich bei DaWanda angemeldet haben.

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Mehr als doppelt so viele.

Welches andere deutsche Startup gefällt euch/nutzt Ihr selber?
Qype, Xing, Mr Wong und Amiando nutzen wir sehr regelmäßig.



hiogi.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
Es geht um Alltagsfragen, die einem in den Kopf kommen oder auf der Zunge liegen, wenn man unterwegs ist, keine Zeit hat und nur ein Handy zur Hand ist. Diese Fragen schickt man einfach per SMS mit FRAGE an die Nummer 84000 und die pfiffige hiogi-Community kümmert sich im Web um die Recherche.

Was ist daran neu?
Wir ersparen unseren Nutzern die endlosen Ergebnisseiten von Suchmaschinen und bieten dafür eine sehr persönliche Auskunft für unterwegs. Nutzer helfen Nutzern mit individuell recherchierten Antworten, eigenen Erfahrungen, Tipps, Tricks und logischem Denken. Das schafft kein Suchmaschinenroboter! Oder hat eine Suchmaschine Euch schon einmal Euer Gewicht auf dem Mond berechnet?

Wie groß ist euer Team? Wie viele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Chris und ich sind die beiden Gründer und wir haben derzeit einen festen Mitarbeiter, zwei Studenten, zwei freie Entwickler und einen freien Grafiker beschäftigt.

Woher kommt euer Kapital?
Leadinvestor ist Hasso Plattner Ventures, sowie die Media Ventures GmbH und ein Geschäftsmann aus Berlin, die uns nicht nur finanziell sondern auch mit Rat und Tat im Bereich Marketing zur Seite stehen.

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
Chris und ich haben schon immer davon geträumt einmal eine eigene Firma auf der grünen Wiese zu bauen.

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Brötchen, Miete und einmal Urlaub im Jahr sollten schon dabei rum kommen...

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?
…dass wir stets gute Cheffchens waren und die bequemste Suche für mobile Endgeräte gebaut haben!

Wie verdient Ihr Geld?
Per SMS-Gebühren, Premium-Services, B2B-Integrationen und natürlich Werbung.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Umsatz haben wir von Anfang an durch die SMS gemacht.

Wieviele User habt Ihr bereits?<
Genug, damit die Plattform funktioniert.

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Alles was nicht fünfstellig ist, wäre uns zu wenig.

Welches andere deutsche Startup gefällt Euch/nutzt Ihr selber?
Qype, pitchpool, comunio



zeitkapsel.de





Worum geht es in Eurem Angebot?

Zeitkapsel.de ist die neue Plattform für jeden, der sich gerne erinnert. User können Audios, Bilder, Videos und vieles mehr in einer eigenen virtuellen Zeitkapsel verschließen und bei uns einstellen. Sie selber entscheiden, wer die Kapsel wann öffnen darf. So können Freunde dem Hochzeitspaar Fotos von der Feier hinterlegen, die die beiden erst in 10 Jahren sehen können. Liebesbotschaften (z.B. zum Geburtstag) als Video sind sehr begehrt. Wichtig: Jede Zielgruppe kann Zeitkapsel.de bedienen – so können auch Kinder Ihren Eltern oder Großelterm Kapseln zukommen lassen.

Was ist daran neu?
Alles – die Idee einer virtuellen Zeitkapsel hat es so in der Einfachheit und Form noch nicht gegeben. Klar, jeder kennt den Schuhkarton, den man im Garten vergräbt, aber wir haben keine Probleme mit Regen, Würmern oder Verwitterung. Weiteres Highlight: Kunden können sich individuelle Zeitkapselgeschenke erstellen (T-Shirts, Trendmarken)

Wie groß ist euer Team? Wie viele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Die EventVoiceMedia GmbH ist ein recht junges Unternehmen und erst 4 1/2 Jahre alt. Zusammen an den Projekten arbeiten 4 Personen, die gerne neue Trends setzen, wie es uns mit Zeitkapsel.de auch gelungen ist. Firmensitz ist Herford – eher durch das Bier bekannt, aber sehr viele Unternehmen im Internet kommen aus dieser Region. Gründer und Geschäftsführer ist Thomas Dickenbrok, der neben seinem Studium bereits 10 Jahre als Journalist und Moderator beim Radio und TV arbeitete.

Woher kommt euer Kapital?
Die Firma hat bei „0“ angefangen und durch Service und Qualität Monat für Monat die Gründung der GmbH erreichen können. Wie sagt man so schön: „Durch harte Arbeit“ (die aber eine Menge Spaß gemacht hat).

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
Nach dem Studium kam die Realität: Wenig Jobs und wenn, dann nicht besonders ansprechend. Ich für mich kann sagen, dass ich jemand bin, der gerne etwas Neues ausprobiert und davon überzeugt ist, dass man es schaffen kann (wie es unsere Firma zeigt). Natürlich muss man sich verlassen können: Zuerst auf sich und natürlich auch auf Partner und sein Umfeld. 3 Jahre ohne Urlaub und 24 Stunden-Schichten waren alltäglich, aber es hat sich gelohnt. Dieser Service wird weiter beibehalten, das schätzen alle Kunden. Die EventVoiceMedia GmbH ist ein klassischer Startup: Wenig Kapital, viele Ideen, aber auf jeden Fall die klaren Ziele nicht aus den Augen verloren.

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Mit Zeitkapsel.de nicht – auch wenn es unglaubwürdig klingt: Wir wollten mit diesem Projekt in erster Linie etwas wirklich Neues auf den Markt bringen, was einfach und für jede Zielgruppe geeignet ist. Durch die anderen Projekte war es uns möglich, dieses „Hirngespinst“ finanziell umzusetzen. Geld spielt hierbei keine Rolle. Hier reicht die Akzeptanz der User, die vom ersten Tag an begeistert waren.

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?
Die EventVoiceMedia GmbH hat Trends gesetzt und etwas bewegt – zu uns selber: „Wir haben alles richtig gemacht“

Wie verdient Ihr Geld?
Durch viel Spaß an der Arbeit, Ehrlichkeit gegenüber uns selbst und den Kunden und Produkten, die es wert sind, gekauft zu werden.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Die EventVoiceMedia GmbH hat sich in den vergangenen Jahren bis heute zu einem Jahresumsatz von einer halben Millionen Euro entwickelt – Geld, welches die Möglichkeit gibt, innovative Ideen wie Zeitkapsel.de gratis anzubieten und zu verwirklichen.

Wieviele User habt Ihr bereits?
Die Gesamtzahl an Projekten (innosend.de / smskaufen.com / Zeitkapsel.de / EventVoiceMedia.de) beläuft sich auf derzeit rund 14.000 Kunden und User (innerhalb der letzten 3 Jahre)

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Wenn es so weitergeht, steuern wir die 20 – 25.000 Kunden und User an.

Welches andere deutsche Startup gefällt Euch/nutzt Ihr selber?
Handytarife.de – ein absolut toller Partern und eine ebenfalls einmalige Idee



wazap.de

Worum geht es in Eurem Angebot?
Wazap! ist eine internationale Spielesuchmaschine, die Internetnutzern eine umfassende und vor allem fokussierte Informationsaufbereitung zu Gaming-relevanten Themen liefert. Zugleich können die User durch eigene Kommentare, Bewertungen und Bookmarks aktiv an der Wazap! Community teilnehmen.

Was ist daran neu?
Keine Frage, Suchmaschinen gibt es viele. Im Unterschied zu unspezifischen, breit gefächerten Suchmaschinen konzentriert sich Wazap! ausschließlich auf den Gaming-Bereich. Daher sind alle Ergebnisse auch wirklich Spiele relevant. Der technologische Kern von Wazap! ist eine leistungsfähige Spielesuchmaschine, die über eine gewissenhaft gepflegte Datenbank weltweit Spieleseiten indiziert und somit höchste Qualität und Aktualität bei Suche und Trefferresultaten liefert. Einzigartig ist u.a. die ‚Verlängerung’ der Wazap Web-Produkte auf die Mobiltelefone der User. In Japan ist Wazap Marktführer und zählt bereits heute ca. die Hälfte aller Page Views im Mobile Bereich. Des weiteren setzen wir stark auf Kooperationsmodelle, sprich, grosse wie kleinere Partner-Seiten integrieren die Wazap Produkte in ihr Angebot, was für uns mehr Traffic und Umsatz bedeutet.

Wie groß ist euer Team? Wie viele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Das Gründerteam von Wazap! besteht aus insgesamt 7 Gründern. Zwei der Gründer waren schon in der ersten Phase der dot.com-Ära mit Gamez.de und Uni.de sehr erfolgreich. Zurzeit hat Wazap! 70 Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Berlin, weitere Standorte sind Tokyo, Los Angeles und Shanghai.

Woher kommt euer Kapital?
Wazap! ist durch Venture-Capital-Geber finanziert. Wellington Partner und Partech International.

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
Wazap setzt auf Innovation und Innovationsgeschwindigkeit. Eine Alternative zum Start-up Modus gibt es für uns daher nicht.

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Wir sind alle vom Virus der Gaming-Branche infiziert. Da ist Geld sicherlich nicht die primäre Motivation für uns, aber die Millionen würden wir im Zweifel nicht ablehnen ;-)
Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?

Wie verdient Ihr Geld?
Eine Einnahmequelle ist Werbung, die auf unseren Sites geschaltet wird. Darüber hinaus nutzen viele andere Partner-Seiten Wazap! als so genannte White-Label-Lösung.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Ja, aber dazu gibt es keine Angaben.

Wieviele User habt Ihr bereits?
Zurzeit generiert Wazap! mehr als 250 Millionen Page Impressions durch ca. 14 Millionen User pro Monat weltweit.

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Das doppelte.

Welches andere deutsche Startup gefällt Euch/nutzt Ihr selber?
Townster.de, Viif.de, Supercars.de



schutzgeld.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
Ein Produkt – Ein Tag – Ein (Hammer-) Preis.
Wir bieten jeden Tag „nur“ ein einziges Produkt an. Zu einem sehr, sehr günstigen Preis. Das wird maximal 24 Stunden lang verkauft – oder eben, bis der Bestand weg ist. Das Tagesprodukt kann auch mal eines unserer jetzt schon legendären Ü-Pakete sein, da kauft man „blind“ und weiß nicht, was drin ist. Unser Rekord liegt bei 1.067 verkauften Paketen – an einem einzigen Tag!
Außerdem sind unsere Produktbeschreibungen ebenso lesenswert, wie der Rest der Site. Alles sehr speziell und dem Namen der Domain schutzgeld.de angemessen. Auch der Pate persönlich schreibt mit, im Blog, im Forum und bei den User-Mails.

Was ist daran neu?
Einen Shop, der jeden Tag nur ein Produkt anbietet, das gab es vorher in Deutschland noch nicht. Wir waren die ersten. Mittlerweile wurden wir auch in Deutschland etwa zehnmal kopiert. Aber nie erreicht ;-).
In den USA ist woot.com mit diesem Prinzip bereits seit 3 Jahren erfolgreich.

Wie groß ist euer Team?
3 Leute im „harten Kern“, einige weitere, die uns bei Bedarf technisch oder sonst wie unterstützen

Wie viele Gründer gibt es?
Einen – den Paten ....

Wo sitzt ihr?
In Düsseldorf – mitten in der Stadt

Woher kommt euer Kapital?
Die Start- und Anlaufkosten für schutzgeld.de wurden zu 100% privat finanziert durch den Gründer. Für die 2. Phase, die jetzt beginnt, suchen wir allerdings auch weitere Investoren.

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
Wir sind die Version „start up als spin-off“ aus der Muttergesellschaft, die als Internet-Agentur tätig ist. Dieses spezielle Geschäft und diese spezielle Site brauchte einen eigenen operativen Rahmen.

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Milliardäre wäre schon besser, aber OK. Aber im Ernst: Nein, muss nicht sein.

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?
Dass sich das Konzept am Markt durchgesetzt hat und stabile Gewinne erzielt. Und dass die Site immer noch eine so treue, große Community hat, wie jetzt.

Wie verdient Ihr Geld?
1. An der Ware, die wir verkaufen
2. Mit Aktionen, wie „off-days“, „Ü-Paketen“, „Live-Days“ und dergleichen
3. Mit sonstigen Einnahmen, z.B. aus Werbung, Lizenzen, Community-Aktionen
4. Mit der Ausweitung des Konzepts in andere Bereiche – so etwa mit dem „Privaten Preisverbrechen“(www.privates-preisverbrechen.de), das wir gerade zusammen mit der Community im Beta-Test haben. Da verkaufen dann unsere User an andere User. Oder es bilden sich Interessensgruppen von Leuten, die alle das gleiche Produkt wollen und das billig beschaffen möchten

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Ja, wir machen Umsatz. Im gehobenen 5stelligen Bereich pro Monat. Ist ja nicht so schlecht nach ein paar Monaten! Schutzgeld-Erpressung lohnt eben ;-) ...

Wieviele User habt Ihr bereits?
Über 8.000 registrierte User derzeit und etwa 8-12.000 Besucher pro Tag

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Wir wollen das mehr als verdoppeln ...

Welches andere deutsche Startup gefällt Euch/nutzt Ihr selber?
Es gibt zum Glück wieder wirklich viele gute Ideen hierzulande. Alleine das finden wir schon gut. Von daher ist es fast schon ein bisschen gemein, jetzt einzelne besonders heraus zu heben, aber OK: Eine wirklich tolle Site ist www.a-better-tomorrow.de - grafisch perfekt, funktional toll, netter style ... da stimmt alles!



frazr.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
Frazr soll die Verbindung zwischen Menschen im Alltag verstärken. Dies wird durch den einfach zu bedienenden Nachrichtendienst Frazr ermöglicht: Ein „Frazer“ hat Freunde, die ihn – oder sie – den ganzen Tag lang begleiten, indem man sich gegenseitig vom Computer oder Handy kurz und knapp auf dem Laufenden hält, was man gerade macht.

Was ist daran neu?
Frazr ist einfach zu bedienen und zielt mit einem Limit von 150 Zeichen pro Nachricht auf knappe und unkomplizierte Beiträge ab. Wer von unterwegs kurz einmal „frazen“ möchte, braucht hierfür nur einmalig seine Handynummer registrieren und kann dann mit dem normalen SMS-Tarif berichten, wo man gerade ist und (natürlich) was man gerade macht. Über www.frazr.mobi kann man außerdem mit einem GPRS-Handy über eine Kurznachricht für weniger als 1 Cent versenden und empfangen und somit die kostengünstigen Vorteile des Mobile Internet einfach und effizient nutzen.

Wie groß ist euer Team? Wie viele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Frazr wurde von Alexander Drusio, Moritz Hohl und Kay Kühne ins Leben gerufen. Das 14-köpfige Frazr-Team sitzt in Berlin.

Woher kommt euer Kapital?
Derzeit arbeiten wir auf Grundlage eigener Ersparnisse und Investitionen.

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
Wir arbeiten gerne an eigenen Ideen und setzen diese gerne schnell um. Das ist nur im eigenen Startup möglich.

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Erstmal wollen wir damit langfristig unseren Lebensunterhalt verdienen. Das wäre schon klasse.

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?
Frazr soll jetzt und zukünftig DIE „Mobile Internet“ - Schnittstelle für eine der kostengünstigsten Varianten der mobilen Kommunikation darstellen. Mit innovativen Technologien, wie zum Beispiel GPRS, wird den Nutzern eine interessante Alternative der Kurznachrichten-Übermittlung eröffnet.

Wie verdient Ihr Geld?
Zukünftig ist folgendes Geschäftsmodell geplant:
1. Werbung z.B. GoogleAdsense, Mobile Marketing
2. B2C
3. Professionelle Content-Anbieter
4. Premium-Accounts

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Auch wenn wir bereits mit einigen Kooperationspartnern im Gespräch sind, steht zurzeit vor allem die Entwicklung der technischen Infrastruktur und weiterer Features im Vordergrund.

Wieviele User habt Ihr bereits?
Mittlerer 5stelliger Bereich

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
So viel wie möglich.

Welches andere deutsche Startup gefällt Euch/nutzt Ihr selber?
Das Startup „Facebook“ finden wir total klasse. Die Öffnung der Schnittstelle, was die Einbindung von externen Applications möglich machte, war ein Riesenschritt. Vor allem kann man jetzt auch von seinem Facebook-Account frazen.



rankaholics.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
Um die besten, die größten, die schnellsten, die weitesten – kurz: Um Rankings! Vor allem geht es um die Rankings, die unsere User - die Rankaholics - online stellen. Wir sind manchmal selbst überrascht, zu welchen interessanten Ergebnissen das führt. Zum Beispiel gibt es Abstimmungen mit dem Namen „Die dümmsten Städtenamen", "Die bewegendsten Songs - für Tage, an denen man grundlos traurig ist und noch trauriger werden will" oder die persönlichen Rankings „Die dreistesten Lügner Deutschlands“ und "Die unbekanntesten nützlichen Websiten." Interessant sind auch die 1.200 Rankings, die von der Redaktion gesammelt werden. Darunter sind "Die Städte mit den eitelsten Männern" und "Die größten Romane der Weltliteratur".

Was ist daran neu?
Neu ist es, Rankings in den Mittelpunkt einer Community zu stellen. Wir sagen: „Macht, was Ihr wollt, aber macht es in Platz 1, 2 oder 3.“ Heutzutage wird ja alles „gerankt“ - wir überspannen den Bogen "Faszination Ranking" und machen daraus ein Web2.0-Portal. Darauf können die User Abstimmungen und persönliche Rankings erstellen, kommentieren und mit anderen Usern gleicher Interessen Freundschaften schließen. Oder eben in hitzigen Diskussionen um die besten Fußballclubs richtig schön in Streit geraten. Das alles in Ranking-Form.
Wir bieten die Tools für Leute, die sich fragen, was ist eigentlich nun die beste Bar in meiner Stadt und außerdem bieten wir die Community, die diese Frage beantwortet.

Wie groß ist euer Team? Wie viele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Unser Team hat im Moment drei feste Leute und ein paar Helferlein. Gründer? Ralf Lengen ist Ideengeber, hat uns anfangs für „den Ranking-Gedanken“ begeistert und permanent angefeuert. Er ist Geschäftsführer von unique relations GmbH, einer Online- und Print-Redaktion mit Sitz in Berlin-Mitte, die hinter Rankaholics.de steckt.

Woher kommt euer Kapital?
Aus den Einnahmen der unique relations GmbH. Wir betreuen das Nachrichtenportal mittelstanddirekt.de der Volks- und Raiffeisenbanken und haben neben Rankaholics.de das Business-Wettbewerbe-Portal biz-AWARDS.de auf die Beine gestellt. Geld verdient die unique relations GmbH außerdem mit redaktionellen Dienstleistungen, z.B. Broschüren und Newslettern.

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
Fliesenlegen können wir nicht. Deswegen ein Internet-Portal.

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Ja, ja, ja! Und wenn es noch nichts wird mit den Millionen: Spaß hat es dennoch gemacht. Schließlich sind wir süchtig nach Rankings.

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?
Dass wir zur richtigen Zeit den richtigen Riecher hatten. Mit Hilfe von Investoren wollen wir Rankaholics.de als globale Marke etablieren. Wir wollen wissen, was Menschen in Frankreich, Großbritannien, in den USA und China am liebsten essen. Und ob sie genauso süchtig nach Rankings sind wie die deutschen Rankaholics. 2012 möchten wir sagen können: „Wir sind eine fest etablierte Marke. Wer sich fragt, wer oder was die Besten, Schlechtesten oder Schönsten sind, denkt an Rankaholics.de.“

Wie verdient Ihr Geld?
Im Moment noch gar nicht. Aber wir haben Ideen, die wir umsetzen, wenn wir genügend User haben.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Siehe oben.

Wieviele User habt Ihr bereits?
Eine wachsende Schar. Die ist uns noch zu wenig. Wir sind aber zuversichtlich, weil wir gerade neue Features entwickeln und die Seite konzeptionell verändern werden. Dann werden User noch viel stärker in das Geschehen eingebunden wie jetzt schon: selbst Rankings aus den Medien sammeln und einstellen, Rankings selbst erläutern und mit Links versehen, usw. Vor allem sollen sie uns Tipps geben, was wir besser machen können.

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Nach dem Re-Design: Mindestens 100.000 registrierte User.

Welches andere deutsche Startup gefällt Euch/nutzt Ihr selber?
Wenn man den ganzen Tag nichts anderes tut, als sich mit dem eigenen Startup zu beschäftigen, tritt da schon eine gewisse Reizüberflutung ein. Wir nutzen vor allem die üblichen: studiVZ, lokalisten.de, vicinia.de – reine Communities zum Austausch von Infos also. bikemap.de ist auch ganz gut, da kann man Radtouren planen oder die Touren anderer Nutzer abfahren.



sevenload.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
Die anwenderfreundliche Community sevenload bietet ihren Nutzern
umfassende Möglichkeiten zum Verwalten und Veröffentlichen von
multimedialen Inhalten: Auf sevenload können Fotos und Videos
hochgeladen, getaggt, geschützt, in Alben organisiert und mit Freunden aus der Webgemeinde geteilt und ausgetauscht werden. Mit zahlreichen Widgets oder dem Embedded-Flashplayer können sämtliche Fotos und Videos in den Webseiten, Foren oder Blogs der Mitglieder integriert werden.

Was ist daran neu?
In den sevenload Kanälen werden interaktive Video-Formate mit einer eigenen Programmstruktur, eigenen Moderatoren und Schauspielern sowie weltweit bekannten Künstlern ausgestrahlt. Die Künstler veröffentlichen ihre Shows und Formate exklusiv auf sevenload.

Wie groß ist euer Team? Wie viele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Wir beschäftigen bereits 44 Mitarbeiter in verschiedenen
Arbeitsverhältnissen im Herzen von Köln. Das Unternehmen sevenload wurde dabei gemeinsam von Ibrahim Evsan und Thomas Bachem gegründet.

Woher kommt euer Kapital?
Beteiligt am Unternehmen ist neben Burda Digital Ventures die
Beteiligungsgesellschaft media ventures von Dirk Ströer und dw capital GmbH der Kölner Internet-Agentur denkwerk.

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
Das Wort StartUp passt nicht ganz zu uns, da sevenload erstens sehr erfahrene Unternehmer mit an Bord hat und zweitens mit einem wirklich durchdachten Geschäftsmodell direkt am Markt Umsätze machen. Das Wort StartUp ist jedoch wiederum passend, da wir relativ neu am Markt sind und uns selbst noch beweisen müssen - daher passt es.

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Klar, denn ich glaube keiner macht sich selbstständig ohne einen Traum oder Wunsch zu haben. Hierbei geht es mir persönlich nicht nur um Geld, sondern um die Tatsache, dass wir ein Teil der Mediengeschichte schreiben. Das wird toll und macht den Reiz aus, in diesem spannenden Markt zu agieren.

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?
sevenload TV - Der Sender, der Ihnen genau das sendet, was sie sich
wünschen!

Wie verdient Ihr Geld?
sevenload verfügt über verschiedene Einnahmequellen: B2C über klassische Werbeformate und Sponsoring als Advertising, E-Commerce, E-Services. B2B mit dem sevenload Affiliate Network, White Label Services, und dem Video Hosting System (Licensing). Ebenso zählt die Vermarktung der Medieninhalte durch eine Hand zu den Kernkompetenzen von sevenload.
Die Vermarktung der sevenload Kanäle erfolgt mit Video-Advertisement für über drei Millionen täglich gesendete Videominuten. Die Werbespots können vor, nach oder während der eigentlichen Internet-Videos in den Kanälen geschaltet werden.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Die genauen Kennzahlen können wir an dieser Stelle nicht veröffentlichen.

Wieviele User habt Ihr bereits?
Im August konnten wir 220.000 angemeldete User insgesamt zählen.

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Wir rechnen mindestens mit einer Verdreifachung der Userzahlen.

Welches andere deutsche Startup gefällt Euch/nutzt Ihr selber?
XING ist einfach nicht mehr wegzudenken und in sich konkurrenzlos. Auch holidaycheck.de nutze ich seit neustem sehr oft und auf internationaler Ebene komme ich jeden Tag bei technorati.com vorbei. Vielleicht schafft es Rivva.de sich dahin zu bewegen.



imedo.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
imedo.de ist die schnell wachsende Web 2.0-Gemeinschaft rund um Gesundheit. Unter dem Motto “gemeinsam gesund” tauschen unsere Mitglieder Wissen und Erfahrungen aus, helfen sich gegenseitig bei der Bewältigung kleiner und großer gesundheitlicher Herausforderungen und motivieren andere, wenn es um das Erreichen von Zielen geht. Unser Themenspektrum in den Forenbeiträgen reicht von gesunder Lebensweise bis zu schweren Krankheiten. imedo.de ersetzt nicht den Arztbesuch, sondern versucht, die Kommunikation zwischen Menschen mit gleichen Gesundheitsinteressen zu vereinfachen. Jeder kann mitmachen, ob mit sichtbarem Profil oder anonym – in jedem Fall aber vollkommen kostenlos.

Was ist daran neu?
Neu daran ist, dass wir imedo.de tatsächlich mit unseren Mitgliedern gemeinsam weiterentwickeln. Wir bekommen regelmäßig Feedback aus der Gemeinschaft und berücksichtigen oft die Vorschläge unserer Mitglieder, um unser Angebot immer weiter zu verbessern.
Wir haben mit einigen Funktionen wie Gruppen/Foren, Fragen und Zielen begonnen und bauen diese kontinuierlich aus. Neben Features wie die kostenlose SMS-Erinnerung für Medikamenteneinnahme haben wir folgende Funktionen zur Verfügung:
1. Man kann sich Gesundheits-Ziele zur Überwindung des inneren Schweinehunds setzen, z. B. Abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören, und dafür „Motivatoren“ finden
2. Therapie- und Medikamentenbewertung
3. Die besten Ärzte in der Nähe finden mit der Arztempfehlung
4. „Drücken“ als schnelle Kommunikationsmöglichkeit
5. und natürlich persönliche Nachrichten.

Wie groß ist euer Team? Wie viele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Wir sitzen in Stuttgart und sind vier gleichberechtigte Gründer, die vom Hintergrund ganz verschieden sind: Christian Angele, 25, BWL, Thomas Kadauke, 25, Bioinformatik, Christian Lautner, 24, Jura, und Hendrik Volkmer, 25, Wirtschaftsjura. Für imedo haben wir jeweils unser Studium ein Semester vor Studienende unterbrochen und sind von unseren Freunden für verrückt erklärt worden. Ein bisschen was ist da sicher dran :-).

Woher kommt euer Kapital?
Business Angels, u.a. Lukasz Gadowski, Gründer von spreadshirt.net, der bereits bei studivz.net als Erstinvestor dabei war und uns von Anfang an unterstützt hat.

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
Welche Variante gibt’s sonst noch seine eigenen Ideen zu realisieren?

Wollt ihr damit Millionäre werden?
Christian Angele sagt hier immer: „Chase your passion, not your pension“ (Denis Waitley). Wenn sich das mit dem Millionär werden dann auch noch ergibt, warum nicht? :-)

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?
Wir wollen unsere Vision realisieren und erste Anlaufstelle für Gesundheitsfragen deutschlandweit und später vielleicht auch weltweit werden.

Wie verdient Ihr Geld?
Wir werden in der Zukunft Geld verdienen mit:
1. Expertengruppen
2. Premiumeinträgen für Ärzte
3. Einbindung unserer Arztdatenbank auf anderen Portalen
4. Einbindung unseres SMS-Erinnerungsservices auf Internetportalen und bei anderen externen Dienstleistern
--> Wir versuchen immer win-win-Situationen zu schaffen, bei denen unsere Mitglieder weiterhin kostenlos imedo.de nutzen können und gleichzeitig noch interessante Zusatzservices zur Verfügung haben.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Nein, aber in Kürze geht’s los. Wir freuen uns drauf!

Wieviele User habt Ihr bereits?
Viele! ;-)
Wir wissen, dass andere Internetunternehmen mit Nutzerzahlen um sich werfen – auch wir haben sehr ansprechende Zahlen. Unser internes Ziel ist allerdings dann erreicht, wenn Du auf imedo.de kommst und die Informationen findest, nach denen Du suchst, auf Deine Frage schnell einer Antwort bekommst und Leute kennen lernst, die ähnliche Interessen oder gesundheitliche Probleme haben. Die Nutzerzahl ist dabei nicht großartig relevant, sondern entscheidend ist die Aktivität auf imedo – und die ist sehr hoch.

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Noch viel mehr! :-)
Wir wollen zum meistbesuchten Gesundheitsportal in Deutschland werden. Was für eine Mitgliederzahl dafür erforderlich ist, kann sich ja jeder selbst ausrechnen – es ist jedenfalls keine kleine Zahl!

Welches andere deutsche Startup gefällt Euch/nutzt Ihr selber?
Eines davon geht erst im Herbst online und enthält eine wirkliche technische Neuerung, die es so weltweit noch nicht gibt, ein zweites ist www.brille24.de. Als Brillenträger gefällt mir, dass ich ganz einfach online meine Brille anprobieren kann und Geld spare, ohne an Qualität einzubüßen! Mag altmodisch sein, aber mir gefällt‘s. Für mehr bleibt neben www.imedo.de ohnehin kaum Zeit.



globalzoo.de





Worum geht es in Eurem Angebot?
globalzoo ist eine brandneue freundliche Reisecommunity mit jeder Menge interaktiver Features wie z.B. die eigene Reisekarte, Reiseprofil, Reiseblogs, Tipps, Foren etc. Bei uns finden Travellers mit gleichen Interessen spielend und kinderleicht zueinander.

Was ist daran neu?
Wir sind keine weitere Hotelbewertungsseite. Bei uns steht der Reisende mit seinen Interessen und Reisezielen im Vordergrund. Die Tipps für die Reise kommen nicht aus einer gesichtslosen Datenbank, sondern von Freunden im Netzwerk und aus den Tagebuchberichten (Reiseblogs) anderer.

Wie groß ist euer team? Wieviele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr?
Momentan besteht die Zooleitung aus 2 Leuten: Daniel (Programmierung, Sys-Admin) und meiner Wenigkeit, Kai (Design, Marketing, PR)

Woher kommt euer Kapital?
Das tolle an solchen Web-Projekten ist ja, dass man zu Beginn recht wenig Kaptial braucht. Wir haben uns bisher selbst finanziert.

Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden?
Naja, welche Alternativen gibt es? Was definiert ein Startup? Wenn man etwas Neues gründet sitzt man in der Startup-Schublade, nee?

Wollt ihr damit Millionäre werden?
*lol* Wollen? Wer will nicht Geld mit seiner Arbeit verdienen? Nee mal ehrlich: also wenn wir beide irgendwann mal davon leben könnten, wäre das erste Ziel erreicht.

Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können?
"Wir haben alles richtig gemacht. Der Zoo ist heute die Reisecommunity Nummer 1."

Wie verdient Ihr Geld?
Momentan arbeiten wir beide noch nebenher an anderen kleineren Projekten, die etwas Kapital einspielen, welches wir für globalzoo verwenden können. Der Zoo selbst generiert vorerst keine Kohle.

Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel?
Siehe oben.

Wieviele User habt Ihr bereits?
430. Dafür, dass wir erst seit ca. 3 Wochen online sind und keinen Cent für Werbung ausgegeben haben, ist das denke ich ganz gut. :-)

Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben?
Schritt für Schritt möchten wir unser Wochenziel an neuen Mitgliedern erhöhen. Für die nächsten Monate hoffen wir, dass wir monatlich cirka 400-500 neue Mitglieder anwerben können.

Welches andere deutsche Startup gefällt euch/nutzt Ihr selber?
Wenn ich Zeit finde nutze ich gelegendlich hitflip.de - für die meisten anderen neuen Community-Sites hab ich leider zu wenig Zeit. Ich nutze noch ein paar neue interessante Tools aus UK und US.


Hier geht es weiter mit Teil 2


Quelle: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/392811